Oranienburger HC – DHK Flensborg 24:27 (12:13) Heimspiel: 19.09.2026 | 18:30 Uhr

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Spielbericht

Foto (OHC/ Birgit Stelse): Fynn-Ole Fritz erzielte gegen Flensborg fünf Treffer.

OHC bleibt ohne Punkte

Auch nach dem vierten Saisonspiel wartet der Oranienburger HC auf das erste Erfolgserlebnis in der 3. Liga Nord-Ost. Gegen den DHK Flensborg setzte es am Sonnabend eine 24:27 (12:13)-Niederlage. Punktlos finden sich die Oberhavel-Kreisstädter damit auf dem letzten Tabellenplatz wieder.

Dabei war ein Punktgewinn gegen die jungen Gäste aus Schleswig-Holstein (Durchschnittsalter 19 Jahre) nicht unmöglich. Das betonte auch DHK-Trainer Magnus Frisk Jensen. Ihm sei schon vor dem Anpfiff klar gewesen, „dass es über weite Strecken wieder Kleinigkeiten sein werden, die den Unterschied machen“. Es sei eine sehr ausgeglichene erste Halbzeit gewesen. Mit Zwischenständen von 3:1, 5:5 und 8:10 gab es einen spannenden Spielverlauf. Ziel der Gäste sei es gewesen, den OHC plattzulaufen, mit den Isolationen Eins-gegen-eins vor Aufgaben stellen. „Das hat geklappt.“

Die Gastgeber ließen in der Offensive durch technische Fehler beim Anspiel und Schwächen im Abschluss diverse Chancen ungenutzt. So lag es nicht an den Torhütern Paul Porath und Malte Tredup, dass der OHC beim 8:7 (17. Minute) zum letzten Mal führte und dann nur beim 19:19 (43.) den Ausgleich schaffte. „Wir hatten uns einen Matchplan zurechtgelegt“, bemerkte Trainer Alexander Thurm. Dieser sei zwei, drei Mal richtig gut aufgegangen – häufiger aber auch nicht. „50 Minuten lang konnten die Jungs gegenhalten. Dann brechen wir hinten raus einfach ein.“

Beim Stand von 20:27 (56.) drohte ein Debakel.

Thurm, der dem Gegner eine sehr gute Leistung attestierte, bemängelt: Wiederholt habe seine Mannschaft in den letzten 10, 15 Minuten das Spiel aus der Hand geben. „Meistens funktionieren die Sachen, die wir uns vornehmen, aber nicht über 60 Minuten. Es ist unsere Aufgabe, das zu ändern.“

Eine Beobachtung, die auch der Gegner machte. „Gegen Burgdorf hat der OHC ein Spiel gemacht, wo es mit ein bisschen Glück auch anders hätte ausgehen können. Und in Magdeburg war es bis zur 45. Minute ein enges Spiel.“

Für Oranienburg stehen nun zwei schwere Prüfungen an. Am kommenden Sonnabend stellt sich der HC Hamburg II in der MBS-Arena vor. Dieser holte am Wochenende mit einem Sieg über die Füchse-Reserve die ersten Punkte. Die Berliner wiederum sind am 3. Oktober Gastgeber für den OHC.

Vorbericht

Archivfoto (OHC/ Birgit Stelse): Die Hoffnung ist groß, dass Linksaußen Nicolai Jantzen nach seiner Verletzung erstmals in dieser Saison wieder aktiv eingreifen kann..

Das Ziel: Gegen Flensborg punkten

Oranienburgs Trainer Alexander Thurm hätte nach drei Spielen schon gern zwei Pluspunkte auf dem Konto gehabt. „Aber alles Hätte, Wenn und Aber nutzt nichts. Wir sind leider in den Spielen jeweils eingebrochen und überließen somit den Gegnern die Punkte.“ Aufgrund der aktuellen Situation (0:6 Punkte) ist für ihn klar: „Jetzt müssen wir zeigen, dass wir punkten und in der Tabelle etwas nach oben klettern können. Die gegenwärtigen Leistungen spiegeln nicht das wirkliche Niveau der Mannschaft wider.“

Nach zwei Auswärtsspielen folgen nun zwei Heimspiele in Folge. Teil 1 beginnt am Samstag um 18.30 Uhr gegen den DHK Flensborg, der mit 3:3 Punkten im Tabellenmittelfeld der Nord-Ost-Staffel rangiert. Zur Qualität des DHK sagt der OHC-Coach, „dass das Team aus dem Rückraum einen enormen Druck entwickelt“. Dies gilt es zu unterbinden. Er nennt namentlich den Ex-Bernburger Maurice Niestroj, der mit seinem seiner individuellen Stärke die gegnerischen Abwehrreihen extrem herausfordert. Auch von der rechten Seite gehe große Gefahr aus. „Unsere Aufgabe ist es, dies zu unterbinden.“

Die eigene Abwehrleistung soll der Schlüssel zum ersten Erfolg in dieser Saison werden. Absolute Konzentration sei gefragt, um die Flensburger auf Distanz zu halten. Die Ballgewinne sollen den OHC wieder ins Tempospiel bringen. „Das haben wir zuletzt überhaupt nicht gesehen, das fehlte unserem Spiel“, sagt Alexander Thurm. Er hat die Hoffnung, dass Linksaußen Nico Jantzen zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz in dieser Saison kommt. Aus Verletzungsgründen war ihm das bislang nicht möglich. „Sollte er spielen, wird uns das enorm helfen.“

Apropos Hilfe: Da setzen Trainerteam und Mannschaft absolut auf das Publikum. In dieser Phase sind wir auf unsere Fans angewiesen. Das hat den OHC schon immer beflügelt. Mit ihnen zusammen wollen wir die ersten Punkte holen.“

Stimme zum Spiel

ORAFOL

Wir wünschen dem Oranienburger HC ein starkes Heimspiel!

Oranienburg ist unsere Heimat. Von hier aus ist ORAFOL in der Welt erfolgreich – stark in Brandenburg, stark in der Welt.

Was uns dabei wichtig ist: verwurzelt bleiben, Verantwortung übernehmen und mit Herzblut etwas bewegen. Das verbindet ORAFOL mit dem OHC. Wir freuen uns auf ein Heimspiel mit Leidenschaft und einem Team, das für seine Region spielt.

ORAFOL – Exklusivsponsor des Oranienburger HC

Schieds- und Kampfrichter

Schiedsrichter

Fabian Friedel (Leipzig – HV Sachsen)

Rick Herrmann (Zschorlau – HV Sachsen)

Kampfgericht

Pascal Ryll (Sekretär)

Franziska Jura (Zeitnehmerin)

Unsere Gäste

FunktionName
Trainer:Magnus Frisk Jensen
Co-Trainer:Daniel Wuzella
Manager Sport:Tjark Desler
Teammanager:Frank Lutze
Physiotherapeutin:Lena Jannsen
Nr.NamePosition
1Rune HauensteinTW
12Catalin HaiduTW
2Milo SchröderRA
3Endijs KusnersRM
4Moritz Frederik DetlefsenRM
6Maurice NiestrojRM
7Marcel SchmidtLA
17Mats Niklas SchlottKM
22Mikkel HansenLA/ RM
23Onno Mika BuschmannRR
25Klaas SimonRM
28Arv KimskyRA
36Tom LorenzenRA
37Zacharias MinningRL
55Adrian Levy WestphalenKM
61Jonas RithaphornLA
66Marc Bjarne KoscielskiRL
71Constantin MinningRL

Saisonheft

Informationen zu unserem 3. Liga Team und zur aktuellen Saison findet ihr auch in unserem Saisonheft.