MTV Braunschweig – Oranienburger HC Auswärtsspiel: 24.10.2026 | 19:30 Uhr
Vorbericht

OHC drückt Reset-Knopf
Erst der Rutsch auf den letzten Tabellenplatz der Staffel Nord-Ost, nun einen ganz dicken Brocken vor der Brust: Der Oranienburger HC gastiert am Samstag bei einem der Staffelfavoriten, dem MTV Braunschweig.
Das Oberhavelteam durchschreitet gerade eine ganz schwierige Phase. Auch wenn der Tabellenfünfte aus Niedersachsen am vergangenen Wochenende bei der Magdeburger Bundesliga- Reserve in einem sehr, sehr torreichen Spiel unterlag (39:45), bleibt der MTV ein ganz heißer Anwärter für einen der beiden ersten Tabellenplätze, die zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga berechtigen.
„Die Braunschweiger werden für uns ein richtig harter Gegner sein. Sie zu bezwingen, wird schwierig, auch wenn wir nichts unversucht lassen“, so Trainer Alexander Thurm, der wegen seines lange geplanten Urlaubs jedoch aktuell nicht beim Team ist. Co-Trainer Mario Strich hat übernommen, am Donnerstag unterstützte ihn der Sportliche Leiter Patrick Lehmann.
„Wir haben den Reset-Knopf gedrückt“, sagt Mario Strich. „Jetzt ist ein Drittel der Saison rum und wir sind Tabellenletzter. Noch ist Zeit, die Wende zum Guten einzuläuten. Das muss sofort beginnen.“ Trainerteam und Mannschaft wissen, dass es eine enorme Aufgabe ist, aus Braunschweig etwas Zählbares mitzunehmen. „Aber wir müssen Konstanz in unsere Leistungen bekommen“, sagen beide Trainer unisono. Oberstes Ziel sei es, so aufzutreten, dass die Jungs mit einem guten Gefühl aus dem Spiel gehen und für die nächsten Aufgaben Selbstbewusstsein tanken. „Klar ist, dass wir bei aller Schwere der Aufgabe nichts abschenken. Wenn wir am Samstag in Braunschweig in irgendeiner Phase merken, dass da etwas für uns geht, wollen wir das nutzen“, sagt Mario Strich. Er erinnert an den sensationellen 24:20-Sieg der Mannschaft im März dieses Jahres in Hildesheim. „Da haben wir gesehen, dass auch gegen Favoriten etwas möglich ist.“
Die Braunschweiger sind dem OHC aus den vergangenen Jahren bestens bekannt. Die Spielstärke (Melf Hagen, Philipp Krause) sowie die Flexibilität in der Abwehr und im Angriff katapultierten die Mannschaft von Trainer Volker Mudrow in den vergangenen Jahren ausnahmslos in die Aufstiegsrunde. Am Samstag, 19.30 Uhr, will Mario Strich im Schulterschluss mit den verletzten Erik Gerntke und Julius Porath der Mannschaft von der Bank die nötigen Impulse eben, einen guten Auftritt abzuliefern.