HC Empor Rostock – Oranienburger HC Auswärts­spiel: 02.05.2026 | 17:00 Uhr

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Vorbericht

Foto (OHC/ Luise Müller): OHC-Kreisläufer Lukas Hartung erzielte im Hinspiel zwei Tore.

Auf die Defensive kommt es an

Der Oranienburger Handball-Club hat nach wie vor alle Möglichkeiten, den Klassenerhalt in der 3. Liga Nord-Ost aus eigener Kraft zu schaffen. Zwei Spiele sind noch zu absolvieren. Am Samstag trifft das Team auf eine der besten Mannschaften der Liga, den HC Empor Rostock (17 Uhr, Fiete-Reder-Halle, Rostock).

„Auf uns wartet eine Mannschaft mit extrem starken Individualisten. Das haben wir im Hinspiel erkennen müssen“, sagt Sebastian Damm, Kapitän des Oranienburger Handball-Clubs. Im Dezember hatte der OHC in eigener Halle mit 30:37 verloren. „Das heißt, wir sind gewarnt. Worauf es ankommt, wird unsere Defensive sein. Nur im Verbund können wir diesen starken Angriff bändigen“, so der Mittelmann der Oranienburger. Zudem verweist er auf die chronischen Defizite: die vielen technischen Fehler („Die müssen wir minimieren.“) und die mangelnde Effizienz bei der Chancenverwertung („Die Dinger müssen rein!“).

Wenn der Oranienburger HC – er liegt mit einem Punkt Vorsprung vor der HSG Ostsee auf einem Nichtabstiegsplatz – am Samstag in der Fiete-Reder-Halle antritt, wollen die Spieler nur auf sich schauen und nicht auf den HC Empor. Die Rostocker hatten Ende März verkündet, dass ihr Trainer den Verein verlassen werde und sie künftig einen neuen Weg gehen würden mit einem Mix aus erfahrenen und jungen Spielern aus der eigenen U 23. Die Lizenz für die 2. Bundesliga wurde nicht einreicht. „Das wird uns nicht tangieren“, so Sebastian Damm.

So schwer der Gang nach Rostock wird, stimmt den Kapitän der Trend der vergangenen Wochen optimistisch – ganz unabhängig von den Ergebnissen. „Es geht aufwärts. Deshalb glaube ich, dass wir den Klassenerhalt schaffen.“ In den vergangenen beiden Spieljahren hatte der OHC den Rostockern in deren Halle mächtig die Stirn geboten und jeweils mit nur einem Tor verloren (25:26 und 30:31).  

Beim Spiel in Rostock wird der frühe Empor-Spieler Julius Porath, der seit 2019 für den OHC aufläuft, aus Verletzungsgründen nicht dabei sein können.