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OHC I | Oranienburger HC - Sportfreunde Söhre (Vorschau)

Foto (BiSt): Kevin Lux ist nach längerer Verletzungspause zurück.

Unsere Männer haben am vergangenen Samstag eine Menge Druck vom Kessel genommen. Der 46:38-Sieg beim SC DHfK Leipzig II war Balsam auf die geschundene Seele und kam zur richtigen Zeit. Es geisterten eine Menge Attribute umher: erleichtert, zufrieden, beeindruckend, verdient, mutig, temporeich, enthusiastisch, kämpferisch. Genau das sind die Eigenschaften, die die erste Mannschaft auch künftig braucht. Schon am morgigen Samstag, wenn das nächste Spiel in der 3. Liga ansteht. Gegner: die Sportfreunde Söhre.

Die Oranienburger Spieler sind erwachsen genug, um den Coup von Leipzig einzuordnen. Sie wissen, dass jedes Spiel bei 0:0 anfängt. Und sie wissen – spätestens nach dem Videostudio und den warnenden Worten von Trainer Christian Pahl –, dass da kein Aufsteiger daherkommt, der noch grün hinter den Ohren ist. „In den Veröffentlichungen, die man so findet, wird das bisherige Abschneiden von Söhre als kleines Wunder dargestellt. Für mich ist es das nicht.“ Dem Coach ist mitnichten entgangen, dass das Gros des Teams aus Söhre – bei Hildesheim gelegen – aus Spielern besteht, die jahrelange Dritt- und Zweitliga-Erfahrung gesammelt haben. Der 31-jährige Maximilian Kolditz (Linksaußen) stieg mit Eintracht Hildesheim sogar in die 1. Bundesliga auf (2010/11). „Da steckt eine Menge Erfahrung im Team, nicht nur unter den ersten Sechs. Der aktuell 10. Platz mit 8:12 Punkten kommt nicht von ungefähr.“ Und nicht zu vergessen, dass mit Sven Lakenmacher ein erfahrener Trainer an der Seitenlinie steht. Seit 2008 coacht der frühere Nationalspieler Mannschaften.

Der OHC möchte gern an den letzten Samstag anknüpfen. Aber eine Schablone lässt sich nicht auf das Spiel gegen Söhre packen. Das Team spielt eine „passive 5:1-Abwehr“, auf die müsse sich der OHC einstellen. Viel wichtiger sei es aber, so der Coach, die kämpferischen Tugenden an den Tag zu legen. Daran ändere sich zu keinem Spiel etwas. Söhre werde dem OHC genau das abverlangen, es sei kein Gegner, der gnadenlos unterlegen ist.

Die personelle Lage beim OHC hat sich nur leicht entspannt. Rechtsaußen Nils Hase trainierte schon wieder mit. Mittelmann Aaron Krai steht nach seinem krankheitsbedingten Ausfall vor einer Woche wieder im Kader. Zurück ist Kreisläufer Kevin Lux. Das ist auch gut so, denn Niklas Danowski hat seine Verletzung vom Leipzig-Spiel nicht überstanden, wird nicht auflaufen können. Trotzdem gibt es in dem Zusammenhang eine gute Nachricht: Im Fuß ist nichts kaputt. Da der OHC in der nächsten Woche spielfrei hat, kann er diese Zeit zum Auskurieren nutzen, sodass er bestenfalls in Bayreuth wieder dabei ist (3. Dezember). Max Bauer wird weiterhin fehlen.

Anwurf im Spiel gegen die Sportfreunde Söhre ist am Samstag, 18.30 Uhr, in der MBS-Arena Oranienburg, André-Pican-Straße 42.