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OHC I | Neuer Vertrag für Lasse Scharge

Linkshänder des Oranienburger HC verlängert für zwei Jahre

Lasse Scharge wird auch in dem kommenden beiden Jahren im Aufgebot des Handball-Drittligisten Oranienburger HC stehen. Verein und Spieler einigten sich darauf, bis 2023 zusammenzuarbeiten.

„Ich  kann jetzt ganz tiefenentspannt sein, mit dieser Vereinbarung habe ich Planungssicherheit”, sagt Lasse Scharge, der nach einem Ein-Jahres-Vertrag beim Oranienburger HC nun einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat. „Ich bin ja nicht mehr der Jüngste. Um genau zu sein, bin ich der älteste Spieler der Mannschaft”, schiebt der 30-Jährige hinterher. Er ist – mit einer Unterbrechung – seit 2013 beim Oranienburger HC und 
wird nun bis 2023 bleiben. „Das ist ein gutes Gefühl. Ich kenne Spieler, Mannschaft und Verein. Und mal sehen, wer der neue Trainer wird und wie er die ganze Sache angeht.”

Der Dreier-Situation auf der halbrechten Position sieht Lasse Scharge gelassen entgegen. „Ich bin zumindest derjenige, der von uns dreien am längsten Handball spielt. Mit Max Bauer haben wir einen Spieler dabei, der die 2. Bundesliga kennt, Erik Gerntke kommt aus dem 
Füchse-Nachwuchs – das ist eine sehr gute Schule. Trotzdem denke ich, dass ich eine Führungsrolle übernehmen und den beiden mit meiner Erfahrung auch helfen kann.” Der Norddeutsche denkt dabei daran, dass beide durch eine Verletzung bzw. eine Auszeit lange raus waren. „Vielleicht kann ich mit dazu beitragen, dass sie zu alter Stärke zurückfinden und mich irgendwann überholen. Das sollte ja das Ziel sein.“

Der Sportliche Leiter des OHC, Christian Pahl, sagt zu der Vertragsverlängerung: „Wir haben uns auf der halbrechten Position neu ausgerichtet. Lasse, Max und Erik sorgen für eine neue Konstellation. Lasse überzeugte zuletzt im Ligapokal und auch im Training mit guten Leistungen.“ Der 30-Jährige gebe der Mannschaft mit seinem Auftreten ein Gesicht, er sei im Team eine Persönlichkeit. Mit der Luxussituation auf der halbrechten Position – alle drei Spieler sind Linkshänder – eröffnen sich zudem auch andere Optionen auf der Rechtsaußenposition (Nils Müller, Julius  Porath). Dort war der erfahrene Lasse Scharge in früheren Jahren ebenfalls zu Hause, auch Max Bauer spielte dort lange Zeit.  „Fünf 
Linkshänder in einer Mannschaft können sich schon sehen lassen“, so Christian Pahl.

Die erste Männermannschaft befindet sich seit Donnerstag in einer vierwöchigen Trainingspause, die Anfang Juli endet. Nach den trainings- und wettkampfarmen Monaten hätte man, so Lasse Scharge, vielleicht auch weitertrainieren können. „Aber die nächste Saison wird lang genug. Deshalb finde ich die Pause ganz gut.“