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OHC I | Mecklenburger Stiere Schwerin - OHC (Vorschau)

Foto (bist): Robert Barten kehrt zurück an seine alte Wirkungsstätte.

Die Mecklenburger Stiere sind die nächste Hürde, die unsere Männer in der 3. Liga, Staffel A, nehmen wollen - in Schwerin wird wie immer am Sonntag (16 Uhr) gespielt. Die Mecklenburger stehen mit 4:4 Punkten da und ließen zuletzt mit einem souveränen 33:26-Auswärtserfolg in Stralsund aufhorchen. 'Das ist wieder ein Zeichen, wie ausgeglichen die Liga ist', sagt Oranienburgs Trainer Christian Pahl. Die Schweriner Mannschaft sei dabei, sich immer mehr zu finden. Er sagt, die Stiere hätten einen Top-Kader. Beispielhaft nennt er die Rückraumwucht um Julius Schröder (bislang EHV Aue), Melf Hagen (VfL Lübeck-Schwartau/an Stiere ausgeliehen), Fynn-Ole Fritz (ehemals Füchse Berlin) und Kevin Herbst (ehemals HSV Hamburg) - also alles Spieler mit Erst- und Zweitliga-Erfahrung.

Der Schweriner Sieg im MV-Derby sei mit einer soliden Leistung zustandegekommen. Die stabile Abwehr habe es den Stralsundern - im Gegensatz zum Sieg gegen den OHC eine Woche zuvor - schwer gemacht.

'Aber die Stiere werden uns zumindest Dinge anbieten, die wir annehmen müssen', sagt Christian Pahl. 'Wenn wir die Begegnung wie in den vergangenen Jahren lange offenhalten und dabei unsere Chancen nutzen, sehe ich objektiv Möglichkeiten, am Sonntag zu punkten. Sollte die Tür für uns aufgehen, wollen wir auch hindurchgehen.'
Der Tabellenzweite OHC möchte mindestens eins der beiden nächsten Auswärtsspiele gewinnen; entweder jetzt beim Siebten Schwerin oder beim Achten HSG Eider Harde (16. Oktober).

Bislang schwor der OHC auf die Breite des eigenen Kaders. Der ist vorübergehend etwas ausgedünnt. Neben den beiden 'OP-Kandidaten' Paul Porath (Torwart) und Dorian Schnabel (Rückraum) muss Nils Müller (Rechtsaußen) weiter passen. Wie er steht auch Philipp Reineck (Rückraum) verletzungsbedingt nicht im Aufgebot. 'Also müssen wir die Spielanteile der fitten Spieler klug verteilen und sie entsprechend ihrer Vielseitigkeit einsetzen. Das Vertrauen werden sie bekommen.'