Paul Jordan bleibt Frauen-Trainer News: OHC Iw, Verein, Topnews

Foto (OHC/ pure.motion.photography): Paul Jordan beim Coaching des OHC-Frauenteams.

Klares Ziel vor Augen: Aufstieg in die Regionalliga

Paul Jordan wird auch in der Saison 2026/27 Trainer der ersten Frauenmannschaft des Oranienburger Handball-Clubs sein. Nachdem er die Mannschaft (Oberliga Brandenburg) im Februar übernommen hatte, deutete sich ein weiteres Engagement in den vergangenen Wochen bereits an. Jetzt ist alles in trockenen Tüchern. Sein beruflicher Werdegang hätte dem Wunsch des Vereins, ihn zu halten, einen Strich durch die Trainerrechnung machen können. Der 30-Jährige selbst wollte sich aber auch über die sportlichen Ambitionen ein Bild machen. In beiden Dingen herrscht jetzt mehr Klarheit.

„Voraussichtlich werde ich mein Studium bis zum Ende des Jahres abschließen. Mein Ziel wird es sein, in der Berlin-Brandenburger Region beruflich Fuß zu fassen“, sagt der Coach. Damit wäre die eine Voraussetzung, um bei den Frauen weiterhin an der Seitenli9nie zu stehen, erfüllt. Und die sportliche Sicht? „Ich bin super zufrieden beim OHC. Mir macht das Arbeiten mit der Mannschaft unheimlich viel Spaß.“ Da sich im Laufe der Rückrunde irgendwann abgezeichnet habe, dass es mit dem Aufstieg so schnell nicht klappen würde, habe sich das Team schon in Richtung neuer Saison orientieren können. Nach dem 2. Platz in der Oberliga ist das nächste Ziel klipp und klar formuliert worden: „Wir wollen in die Ostsee-Spree-Liga aufsteigen! Der zweite Platz ist keine Option!“ Die Bedingungen in Oranienburg – Hallensituation und Stellenwert des Handballs in der Stadt – seien weitere gute Argumente, um beim OHC Trainer zu sein. Man könne etwas aufbauen, die Mannschaft ziehe mit.

Einige Dinge werden sich im Alltag ändern. So wird das Team künftig dreimal wöchentlich trainieren statt bislang zweimal. So sei es möglich, im Mannschaftsverbund, individuell als auch in Gruppen zu trainieren, um gezielt neue Inhalte einzustudieren. Das Angriffskonzept werde eine neue Ausrichtung erhalten, in der Abwehr wolle man sich noch mehr spezialisieren, so der Coach.

Es gibt einige personelle Veränderungen im Team. Drei Spielerinnen werden in der neuen Saison nicht mehr für den OHC auflaufen. Indira Chenoa Siemitowski stellt sich der sportlichen Herausforderung Regionalliga und heuerte beim HV Grün-Weiß Werder an. Jasmina Hasimovic beendet ihre Laufbahn. Und Lisa Dammenhayn muss aus Verletzungsgründen mit dem Handballspielen aufhören. Sie bleibt dem Team aber erhalten und wird in den Trainerstab wechseln.

Den drei Abgängen stehen drei Neuverpflichtungen gegenüber. Mit Lina Marie Euchler kommt eine Spielmacherin nach Oranienburg. Sie wird Mila Neumann auf der Mittelposition entlasten. Und dann heuern mit Sarah Reher und Maja Staskowiak zwei Spielerinnen beim OHC an, die auf der Kreis-Mitte-Position zu Hause sind. Lina und Sarah kommen von Pro Sport Berlin, Maja von Narva Berlin und damit direkt aus der Regionalliga.

„Ich denke, wir haben uns damit richtig gut verstärkt, um unsere Ziele in der neuen Saison umsetzen zu können“, sagt Trainer Paul Jordan. Er weiß, dass sich auch Mannschaften wie der MTV Altlandsberg hohe Ziele gesteckt haben. „Aber das stört uns nicht. Wir schauen allein auf uns. Wir haben es in den eigenen Händen, den Aufstieg zu schaffen und wollen uns mittelfristig in der Regionalliga Ostsee-Spree festsetzen.“ Die Saisonvorbereitung beginnt am Montag, 6. Juli.

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