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VEREIN
SCHIRIS
Neue Schiedsrichter
gesucht
Landauf, landab ist immer lauter der Ruf nach neuen Schieris zu
hören. Die Gründe für das zunehmende Fehlen von einsatzbereiten
Frauen und Männern in schwarz sind vielfältig: Altersgründe, Beruf,
Familie, Stress warum auch immer. Unser Verein kann in der kommenden Saison die
erforderliche Anzahl an Referees für den Spielbetrieb auf Landesebene und in der
Spielunion Nordwest noch gerade so abdecken. Denken wir an die positive
Entwicklung unserer Jugendarbeit mit Blick auf die Entsendung von weiteren
Mannschaften in die verschiedenen Ligen des Landesverbandes müssen wir uns
sputen, den dafür notwendigen Schierinachwuchs zu entwickeln. Das bisher
zuverlässig wirkende Prinzip, „Es wird schon irgendwie weitergehen“, versagt
seinen Dienst. In manchen Landesverbänden der Bundesrepublik wird Mannschaften
schon keine Startgenehmigung erteilt, weil der Verein keinen qualifizierten
Schiedsrichter dem Team zuordnen kann. Auch das Prinzip des „Freikaufens von der
Sünde“ des Fehlens von Schieripersonal wurde dort bereits abgeschafft. Der uns
allen gut bekannte Andreas Oppermann kann davon bereits Trauerlieder singen.
Vor diesem Hintergrund trafen sich am 26. März unter Leitung von
Schiedsrichterwart Ralf Meider und in Anwesenheit von
Präsident Werner Siegler zehn aktuelle Schiedsrichter in der
Geschäftsstelle des Vereins und erörterten in sehr sachlicher Atmosphäre
Vorschläge wie der OHC endlich
in dieser Frage weiterkommt. Allein der Fakt des Zusammenkommens in der Runde
stieß auf sehr positive Resonanz, sodass man weitere, Themen bezogene
Beratungen beschloss. An vorderster Stelle wurde dabei der Einsatzplan
für die Schiedsrichter für die nächste Saison genannt, sodass vereinsintern
Einsatzprobleme rechtzeitig gelöst werden können. Um den flexiblen Einsatz
unserer Schiedsrichter auch optisch abzusichern, werden wir für alle
OHC-Schiedsrichter einen einheitlichen Satz Trikots und Hosen anschaffen. Die
Kommunikation zwischen den Schieris und dem Schiedsrichterwart soll u.a. auch
durch die Nutzung des Emailverkehrs verbessert werden.
Weiterbildungen waren ein weiteres Thema. Hierbei gilt es, die
Termine einzuhalten, um bei Überschreitungen Ärger mit dem Verband und vor allem
Geldstrafen zu vermeiden.
Ganz deutlich war von allen die Forderung zu vernehmen, dass
alle Trainer und Übungsleiter ohne Rücksicht auf Erfahrung und Lebensalter vor
jeder Saison im Rahmen einer Pflichtveranstaltung des Vereins zu schulen sind.
Überholte Regelkenntnisse oder gar Unwissen über neue Festlegungen sind nicht
selten die Ursachen für Unruhe auf der Bank. Das Präsidium wird sich rechtzeitig
mit diesem Thema befassen.
Einen großen Raum nahm entsprechend der Aufgabenstellung der
Beratung die Diskussion von Ideen zur Neugewinnung von Nachwuchsschieris ein.
Jeder Teilnehmer brachte dabei seine eigenen Erfahrungen und Vorschläge ein.
Alle stimmten darin überein, dass jeder Schieri sein persönliches Umfeld nach
geeigneten Kandidaten überprüfen sollte. Die persönliche Ansprache wurde als die
Methode mit dem größten zu erwartenden Erfolg herausgearbeitet.
Handballerinnen und Handballer, die aus welchen Gründen auch immer ihren
Sport nicht mehr ausüben können oder wollen, sind dabei besonders interessant.
In der Ausbildungsphase soll jeder Kandidat einen Mentor bekommen, mit dem er
auch die ersten Spiele zusammen pfeift. Dann soll das „Zusammenspannen“ mit
jeweils anderen Schieris aus dem Verein folgen, um zusätzliche Erfahrungen zu
sammeln. Auch vereinsinterne Beobachtungen und Auswertungen sollen stattfinden.
Alle diese Maßnahmen sollen sicher- stellen, dass niemand „verheizt“ wird.
Auch externe Wege für die Werbung von neuen Schieris wurden besprochen.
Interessenten können direkt Ralf Meider ansprechen, sich in der
Geschäftsstelle melden oder über oranienburgerhc@t-online Kontakt aufnehmen.
Werner Siegler
Ralf Meider
Präsident
Schiedsrichterwart
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