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08.07.2011


U17-JUNIOREN BEGEISTERN IN ORANIENBURG

Mit einer herausragenden Abwehrleistung legten die deutschen U17-Junioren den Grundstein zum 40:34 (23:11)-Sieg über Frankreich in der MBS ARENA in Oranienburg.

DHB-Trainer Klaus-Dieter Petersen sprach von einem sehr guten Spiel seiner Jungs. Sie verstanden es, in der Abwehr durch eigene Aktionen den Gegner zu Fehlern zu zwingen und die Ballgewinne durch Tempogegenstöße in Treffer umzumünzen. Im Angriff zeigten sich die jungen Spieler sehr geduldig und schlossen erst ab, wenn der freie Mann gefunden war.

„Dafür, dass das Team in dieser Besetzung das erste Mal so zusammenspielte, haben sie ihre Sache sehr gut gemacht. Von Tim Suton (Jahrgang 1996) und Sebastian Greß (Jahrgang 1995) wurden sie dabei aus dem mittleren Rückraum heraus bestens geführt.“ lobte Pitti Petersen.

Seine Mannschaft wusste vor allem in der ersten Halbzeit mit Tempohandball die 400 Zuschauer in Oranienburg zu begeistern.

Quelle: DHB

Fotos: Oranienburger HC


Namen, die man sich merken sollte



B-Jugend-Länderspiel: Deutschland gegen Frankreich / Zahlreiche Ehrengäste auf der Tribüne

Deutschland – Frankreich 40:33 (23:11). Um den deutschen Handball muss man sich keine Sorgen machen. Jedenfalls nicht, wenn es nach der Leistung der B-Jugend-Nationalmannschaft geht. Gestern Abend siegten die von Klaus-Dieter Petersen trainierten Youngsters souverän mit 40:33. „Ich denke, das Spiel war gut. Wir können mit unserer Leistung zufrieden sein, auch wenn ein, zwei Dinge sicherlich noch besser laufen können“, so der zurückhaltende Kommentar des Bundestrainers.

Wesentlich euphorischer sahen die meisten Zuschauer die Partie. „Die sind doch niemals erst 16 Jahre alt“, hörte man hier und da erstaunt von der Tribüne flüstern. Und doch waren es die Spieler der Jahrgänge 1994/1995, die gestern Abend eine Kostprobe ihres Könnens gaben. Und was für eine. Packende Zweikämpfe, blitzschnelle Kontertore und jede Menge Raffinesse zeigten die „Stars von morgen“.

Auch Thomas Schwarz (Oranienburg), der als offizieller Arzt anwesend war, zeigte sich beeindruckt. „Es ist schon erstaunlich, zu welchen Leistungen diese Spieler in der Lage sind. Es macht definitiv großen Spaß, zuzuschauen“, so Schwarz. Trotz aller Härte, Schwarz musste nicht als Arzt tätig werden und konnte das Spiel in Ruhe von der Tribüne aus verfolgen. So wie auch die zahlreichen Ehrengäste unter dem Publikum: Hans-Joachim Laesicke, Bürgermeister von Oranienburg, Marie-Catherine Ondoua, stellvertretende Bürgermeisterin der französischen Partnerstadt Bagnolet, Olaf Emling, Präsident des HVB Brandenburg, und Wolfgang Hartisch, Ehrenpräsident des HVB Brandenburg.

Einen besonderen Höhepunkt erlebten die Mini-Mannschaften des OHC und der TSG Liebenwalde. In der Halbzeitpause spielten sie gegeneinander. Nach zehn Minuten stand es 4:3 für die Oranienburger. Als „Belohnung“ für die gewonnene Partie durften sich die OHC-Minis zusammen mit den deutschen B-Nationalspielern nach dem Länderspiel fotografieren lassen. Vielleicht ein Bild, das später einmal viel wert sein könnte. Denn einige Namen der deutschen Mannschaft sollte man sich für die Zukunft merken.

Sichtlich zufrieden zeigte sich auch OHC-Präsident Thomas Stahlberg. „Die Vorbereitungen haben sich gelohnt, wir sind super zufrieden“, so Stahlberg und ergänzte: „Dies war das erste Länderspiel in Oranienburg. Aber wenn es nach uns geht, dann war es bestimmt nicht das letzte!“ (Von Torsten Weigel)