Namen, die man sich merken sollte
B-Jugend-Länderspiel: Deutschland
gegen Frankreich / Zahlreiche Ehrengäste auf der Tribüne
Deutschland – Frankreich 40:33 (23:11). Um den deutschen
Handball muss man sich keine Sorgen machen. Jedenfalls nicht, wenn
es nach der Leistung der B-Jugend-Nationalmannschaft geht. Gestern
Abend siegten die von Klaus-Dieter Petersen trainierten Youngsters
souverän mit 40:33. „Ich denke, das Spiel war gut. Wir können mit
unserer Leistung zufrieden sein, auch wenn ein, zwei Dinge
sicherlich noch besser laufen können“, so der zurückhaltende
Kommentar des Bundestrainers.
Wesentlich euphorischer sahen
die meisten Zuschauer die Partie. „Die sind doch niemals erst 16
Jahre alt“, hörte man hier und da erstaunt von der Tribüne flüstern.
Und doch waren es die Spieler der Jahrgänge 1994/1995, die gestern
Abend eine Kostprobe ihres Könnens gaben. Und was für eine. Packende
Zweikämpfe, blitzschnelle Kontertore und jede Menge Raffinesse
zeigten die „Stars von morgen“.
Auch Thomas Schwarz
(Oranienburg), der als offizieller Arzt anwesend war, zeigte sich
beeindruckt. „Es ist schon erstaunlich, zu welchen Leistungen diese
Spieler in der Lage sind. Es macht definitiv großen Spaß,
zuzuschauen“, so Schwarz. Trotz aller Härte, Schwarz musste nicht
als Arzt tätig werden und konnte das Spiel in Ruhe von der Tribüne
aus verfolgen. So wie auch die zahlreichen Ehrengäste unter dem
Publikum: Hans-Joachim Laesicke, Bürgermeister von Oranienburg,
Marie-Catherine Ondoua, stellvertretende Bürgermeisterin der
französischen Partnerstadt Bagnolet, Olaf Emling, Präsident des HVB
Brandenburg, und Wolfgang Hartisch, Ehrenpräsident des HVB
Brandenburg.
Einen besonderen Höhepunkt erlebten die
Mini-Mannschaften des OHC und der TSG Liebenwalde. In der
Halbzeitpause spielten sie gegeneinander. Nach zehn Minuten stand es
4:3 für die Oranienburger. Als „Belohnung“ für die gewonnene Partie
durften sich die OHC-Minis zusammen mit den deutschen
B-Nationalspielern nach dem Länderspiel fotografieren lassen.
Vielleicht ein Bild, das später einmal viel wert sein könnte. Denn
einige Namen der deutschen Mannschaft sollte man sich für die
Zukunft merken.
Sichtlich zufrieden zeigte sich auch
OHC-Präsident Thomas Stahlberg. „Die Vorbereitungen haben sich
gelohnt, wir sind super zufrieden“, so Stahlberg und ergänzte: „Dies
war das erste Länderspiel in Oranienburg. Aber wenn es nach uns
geht, dann war es bestimmt nicht das letzte!“ (Von Torsten Weigel)