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08.02.2010
Neuzugang aus der 2. Bundesliga
Alexander Gleß – aus Dessau zum OHC
Der Oranienburger Handball-Club hat für die laufende
Regionalligasaison noch einen Spieler verpflichtet: Alexander Gleß, der zuletzt
beim Zweitbundesligisten Dessau-Roßlauer HV spielte. „Er ist unser
Wunschspieler, ein angenehmer Typ – und wir werden unsere Freude an ihm haben“,
sagt OHC-Teammanager Michael Freund. Die Verpflichtung des 23-Jährigen ist eine
Reaktion auf den Ausfall von Rückraumspieler Stephan Fuchs, der für acht Wochen
in Australien weilt. Fuchs gehört zu den Korsettstangen im Abwehrverbund.
Alexander Gless gilt ebenfalls als Abwehrstratege. Der 1,96 Meter große
Alexander Gleß spielte beim Regionalligisten Insel Usedom einst mit dem
OHC-Rechtsaußen Erik Pommerening zusammen. „Wir sind dem Dessau-Roßlauer HV sehr
dankbar, dass er uns beim Wechsel entgegengekommen ist“, sagt Michael Freund.
Gleß ist seit 1. Februar für den OHC spielberechtigt und band sich vor-erst bis
zum Saisonende 2010/11 an den OHC.

INTERVIEW
„Ich fühlte mich sofort wohl“
Mit Alexander Gless (23), Neuzugang des Oranienburger HC,
sprach Stefan Blumberg.
MAZ: Wie kommt so ein Wechsel
mitten in der Saison zustande?
Alexander Gleß: Ich
wollte nicht länger in Dessau spielen. Das ging zuletzt sowieso nicht, weil ich
eine langwierige Verletzung hatte und in Dessau in dieser Saison noch gar kein
Spiel bestritt. Zudem werde ich am 1. März in Berlin anfangen zu arbeiten und
bin parallel BA-Student für Fitness und Ökonomie.
Was war das für eine
Verletzung? Gleß: Ich hatte ziemlich lange
Schulterprobleme. Im November fing ich erst mit leichtem Training an, im
Dezember wurde es dann mehr. Mittlerweile sind die Beschwerden vorbei.
Wie lange trainieren Sie schon in Oranienburg mit? Gleß: So
etwa fünf Wochen.
Wie ist Ihr erster Eindruck vom Team? Gleß:
Ich bin hierhergekommen und sagte mir: Entweder es funktioniert oder
nicht. Ich wollte mir die Mannschaft und das Umfeld im Verein ansehen. Beides
gefällt mir. Das Team hat mich wirklich gut aufgenommen, es macht mir Spaß hier
in Oranienburg. Ich habe mich vom ersten Tag an wohlgefühlt.
Sie sind
Kreis-Mitte-Spieler. Sehen Sie sich eher als ein Mann für die Defensive oder
Offensive? Gleß: Ich wurde in den vergangenen Jahren immer
unterschiedlich eingesetzt, in Dessau war es mehr die Defensive.
Bei
welchen Vereinen haben Sie bislang gespielt? Gleß:
Angefangen habe ich in Oschatz. Von dort ging ich nach Delitzsch. Dann habe ich
in Usedom zusammen mit dem jetzigen Oranienburger Erik Pommerening gespielt. Von
Usedom wechselte ich nach Dessau.
ie haben das Spiel des OHC gegen Kropp/Tetenhusen
als Zuschauer verfolgt. Was ist da schiefgelaufen? Gleß:
Ich finde, dass es viele Abstimmungssachen waren, die zur Niederlage führten,
gerade in der Abwehr. Über die Abwehr werden die Spiele nun einmal gewonnen.
Presseartikel Märkische Allgemeine Zeitung, 08.02.2010,
Stefan Blumberg
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