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22.10.2009

Traditionelle Plüschtieraktion steigt am 05.12.

Zum dritten mal in Folge wird in diesem Jahr die Kuscheltieraktion steigen. Insgesamt über 1.200 von Sportlern, Fans, Freunden und Sponsoren gespendete Plüschtiere überreichte der OHC in den vergangenen zwei Jahren den Oberhavel Kliniken. Diese zauberten wenige Tage später all jenen Kindern ein Lächeln ins Gesicht, die Weihnachten im Krankenhaus verbringen mussten.
Wir rufen Sie auf, am 05.12.2009 vor dem Heimspiel unseres Regionalligateams gegen den DHK Flensborg Stofftiere mitzubringen und diese vor Anpfiff auf das Spielfeld zu werfen. Diese werden wieder gemeinsam von Nachwuchshandballern und Regionalligaspielern eingesammelt und an den Geschäftsführer der Oberhavel-Kliniken,
Detlef Troppens, überreicht, der sich schon wieder auf die Aktion freut.

OHC

Geberlaune und ein Tor gratis
Oranienburger HC sammelte sechs Säcke mit Plüschtieren für kranke Kinder
Es war wieder ein kleines Freudenfest beim Oranienburger HC – in vielerlei Hinsicht.

Drei Heimspiele des Oranienburger Handball-Clubs – drei Siege. Ein stimmungsvolles Publikum, eine herzergreifende Weihnachtsaktion und viele Kinder, denen etwas Freude geschenkt wird. „Wir haben für die Oberhavel-Kliniken sechs Säcke mit Plüschtieren gesammelt“, sagt OHC-Präsident Werner Siegler nach der dritten Auflage der Plüschtieraktion. Immer zum letzten Heimspiel der ersten Männermannschaft werden die Zuschauer gebeten, Plüschtiere mitzubringen und sie vorm Anpfiff zeitgleich aufs Parkett zu werfen. Ein imposantes Bild. Die Kuscheltiere gehen, nachdem sie gereinigt sind, ins Krankenhaus. Jedes Kind, das ins Krankenhaus muss, erhält zur Begrüßung ein kleines Kuscheltier.

Und wenn man beim OHC schon soviel Nächstenliebe ausstrahlt, dann gleich richtig. Die erste Männermannschaft „verschenkte“ im Spiel gegen DHK Flensborg (34:27-Sieg) sogar ein Tor. Zugegeben, nicht freiwillig. Denn ein Tor wurde ganz offensichtlich vom Wettkampfgericht „übersehen“. „Ich habe 35 Tore auf meinem Zettel“, sagte OHC-Teammanager Michael Freund. „Aber wir haben wegen des klaren Vorsprungs keine Unruhe verbreiten wollen.“
Sascha Klimczak war das Opfer des „vergessenen Tores“, sein Treffer zum vermeintlichen 32:22-Zwischenstand wurde von den Schiedsrichtern gegeben, nur auf der Anzeigetafel blieb 31:22 stehen. Auch im Spielprotokoll taucht der Gratistreffer offiziell nirgendwo auf. Vom Kampfgericht war zu hören, dass alles korrekt verlaufen sei. OHC-Trainer Thomas Spieckermann hatte zwischendurch auch mitbekommen, dass „etwas nicht stimmte, ich weiß aber nicht genau, wann das war. Ist jetzt auch egal“, sagte er nach dem vierten Triumph in Folge.

Derweil gehen die Blicke schon nach vorn auf den kommenden Sonnabend, wo der OHC beim BFC Preussen gastiert. OHC-Spieler Robert Stelzig: „Die liegen uns eigentlich nicht, aber wir werden uns was einfallen lassen!“

Presseartikel Märkische Allgemeine Zeitung, 10.12.2009

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