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31.08.2009

Muskeln kitzeln und Reden schwingen
OHC im Trainingslager

Uckley: Ein buntes und mit Terminen prall gefülltes Wochenende haben die Männer des Oranienburger HC hinter sich. Technik, Kraft, Spielverständnis, eine Testpartie, grillen und drei Reden – all das war in das Trainingslager in Uckley gepackt.

Der Freitagabend blieb nicht allein der Anreise vorbehalten. „Es gab noch eine anderthalbstündige Trainingseinheit“, sagt Holger Winselmann, Trainer des Regionalligisten. Die Bedingungen in der Sport- und Begegnungsstätte Uckley waren wegen der kleinen Halle und der Boden- und Lichtverhältnisse nicht optimal.

Nach dem Training am Sonnabendvormittag stand die vermeintlich angenehmste Aufgabe am Nachmittag an: ein Trainingsspiel gegen TMBW Berlin. „Ich war von der Leistung meiner Spieler enttäuscht. Ich dachte, wir wären schon weiter“, stöhnte Holger Winselmann über spielerische Leistung bei der 25:30-Niederlage. Dass seine Jungs bereits zwei Trainingseinheiten in den Beinen hatten, wollte der Coach nicht als Ausrede gelten lassen. Abends hieß beim traditionellen Fußballspiel „Alt gegen Jung“. Eigentlich eine Sache der Routiniers, aber zum dritten Mal in Folge gingen die Youngster als Sieger hervor.

Eine aufregende Aufgabe mussten die drei Neuen – Benjamin Hinz, Nico Harnge und Rückkehrer Michael Ziemann beim Grillabend lösen: Vor versammelter Mannschaft erwartete Holger Winselmann von ihnen eine Einstandsrede. „Sie sind jetzt vom Team aufgenommen“, so der Trainer. Er sieht nicht nur die Reden, sondern das ganze Wochenende – die letzte Trainingseinheit gab es gestern Nachmittag – als „teambildende Maßnahme“. Nicht dabei sein konnten die Polizeischüler Robert Stelzig und Sascha Starke (Dienst) sowie die Verletzten Stephan Fuchs und Denny Groth.


Presseartikel Märkische Allgemeine Zeitung, 31.08.2009, Stefan Blumberg



22.08.2009
Nur zugucken? Da kriege ich ’nen Hals
Denny Groth fällt wegen einer Knieverletzung noch länger aus

Nicht ganz sorgenfrei gehen die Handballer des Oranienburger HC in die Regionalligasaison. Stephan Fuchs und Denny Groth sind verletzt. Mit dem 25-jährigen Kreismittespieler Groth sprach Stefan Blumberg.

MAZ: Wo hakt es denn?

Denny Groth: Das Knie spielt nicht mit. Vor etwa vier Wochen habe ich auf der Arbeit beim Knieen einen Schmerz gespürt. Ich dachte, es hätte sich ein Stein reingedrückt. Bis zum Abend war das Bein ganz dick angeschwollen, sodass ich kaum das Hosenbein drüberziehen konnte.

Und was sagt der Arzt?

Groth: Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein Meniskusschaden. Ganz genau ist es noch nicht zu sagen, weil die Schwellung und die anschließende Schleimbeutelentzündung nicht gut genug zu sehen waren. Die Schwellung sah zeitweise so gefährlich aus, als ob ich einen Tennisball unterm Knie tragen würde.
Und wie ist der Stand der Dinge jetzt?

Groth: Nachdem ich 14 Tage nicht arbeiten konnte, gehe ich jetzt wieder. Ich bin regelmäßig beim Ultraschall. Die Flüssigkeit im Knie hat sich durchs Absaugen reduziert. In zwei bis drei Wochen habe ich einen MRT-Termin, wo das Knie genau begutachtet wird. Danach weiß ich mehr.

Also gab es auch noch keinen Hinweis darauf, dass es eventuell einen operativen Eingriff geben muss?

Groth: Nein, aber das würde ich so lange, wie es geht, verhindern wollen.
Derzeit ist bei Ihnen kein Training möglich?

Groth: Mit der Mannschaft überhaupt nicht. Ich würde liebend gern laufen oder schwimmen, aber das geht im Moment überhaupt nicht. Wohl deshalb habe ich auch fünf Kilo zugenommen. Ich mache lediglich etwas Fitness.

Heute fährt Ihr Team zum Turnier nach Bad Blankenburg. Sind Sie dabei?
Groth: Ich würde gern, weiß es aber nicht genau. Da könnte ich ja nur zugucken. Das kann ich nicht, da kriege ich ’nen Hals.

Presseartikel Märkische Allgemeine Zeitung, 31.08.2009, Stefan Blumberg