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03.11.2008
Die Prognosen des Heiner Throl
Heiner Throl hatte es vor gut drei
Wochen vorausgesagt: Nach dem Spiel in Bad Doberan (23:23) kündigte der
„Halbrechte“ des Oranienburger HC an, „dass wir aus den nächsten beiden Spielen
vier Punkte holen“. Gesagt, getan. Dem 32:28 gegen den LHC Cottbus folgte mit
dem 25:20-Sieg bei der HG Norderstedt der erste Auswärtserfolg der aktuellen
Regionalligasaison. Weil der Linkshänder mit seiner Prognose Recht behielt,
musste er nach den beiden Siegen, die als Pflichtaufgaben galten, erneut als
Hellseher ran. Noch in der Kabine in Norderstedt stellte er seine
hellseherischen Fähigkeiten erneut auf eine Probe. Er sollte die Ausgänge der
nächsten vier Partien des Oranienburger HC prophezeien. „Nein, vier Spiele
vorhersagen kann ich nicht, aber zwei. Wir gewinnen zuerst gegen Hohn/Elsdorf
und dann in Neubrandenburg“, so die Aussage des 30-Jährigen. „Dann haben wir
10:8 Punkte, und es würde sehr gut aussehen.“
Der Mann kann offensichtlich sehr gut in die Zukunft blicken. Denn auch in dem
vorzüglichen Spiel gegen Hohn/Elsdorf (37:21) am Wochenende blieben die Punkte
beim OHC. Und am kommenden Sonnabend gastiert die Mannschaft beim
Tabellenvorletzten Fortuna Neubrandenburg ...
Auf jeden Fall sind die Siege für die Mannschaft förderlich. Trainer Holger
Winselmann: „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, sie wird immer besser. Und
folgerichtig sehe ich auch eine Leistungssteigerung“, so der OHC-Coach.
Mit Heiner Holzbecher gibt es einen weiteren Mann im Verein, der einen Blick
nach vorn wagt und sogar den Ausgang der Saison für seinen OHC tippt. „Ich
behaupte, wir werden am Ende Zehnter – plus/minus einen Platz.“ Damit könnte man
beim OHC gut leben.
Presseartikel Märkische Allgemeine, 03.11.2008,
Stefan Blumberg
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