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Neuzugang Sascha Starke
ORANIENBURG -
Der Oranienburger HC hat eine Verstärkung bekommen. Mit sofortiger Wirkung
wechselt Sascha Starke vom Regionalligisten VfL Potsdam zum Spitzenreiter der
Berlin-Brandenburgliga. Die Potsdamer gaben diesen Wechsel auf ihrer Homepage
bekannt. OHC-Co-Trainer Michael Freund, der an dem Transfer maßgeblich beteiligt
war, bestätigt die Angaben:
Ja, wir haben uns mit den Potsdamern geeinigt. Der Passantrag ist unterwegs.
Theoretisch müsste Sascha bereits am Sonnabend für die Heimpartie gegen TMBW
Berlin spielberechtigt
sein. Ob er im Kader stehen wird, ist eine andere Frage.
Der OHC kam zu dem 19-Jährigen wie die Jungfrau zum Kinde.
Er trat an uns heran und fragte, ob er bei uns spielen kann, sagte
OHC-Trainer Holger Winselmann. Es sind berufliche Gründe, die Sascha
Starke nach Oranienburg brachten: Er studiert an der Fachhochschule der Polizei
in Oranienburg und wohnt bereits in der Kreisstadt. Der 1,85 Meter große
Linksaußen hatte wegen der Ausbildung in letzter Zeit nicht mehr im
erforderlichen Umfang am Training teilnehmen können und bestritt in der
laufenden Saison erst sechs Spiele für den VfL. Potsdams Trainer Peter Melzer
bedauert den Weggang des Talents.
Mittlerweile trainiert Starke seit einigen Wochen beim OHC. Holger Winselmann:
Er ist ein technisch versierter Spieler, bringt
Spielverständnis mit und besitzt ein passables Wurfrepertoire.
In Potsdam galt der einstige Sportschüler als Linksaußen, Holger Winselmann legt
sich nicht fest, ihn auf diese Position zu setzen. Er sei ein variabel
einsetzbarer Spieler. (Von Stefan Blumberg)
OGA: Artikel
vom 01. April 2008
"Ich habe mich gut eingelebt"
Handball:
Gespräch mit OHC-Neuzugang Sascha Starke
ORANIENBURG Nach knapp fünf
Minuten erlebte der Neuzugang Sascha Starke am Samstagabend im Trikot des
Handball-Oberligisten Oranienburger HC seine Premiere. Er durfte im Spiel gegen
den SV Eberswalde erstmals auf das Parkett.
Doch sein Einsatz dauerte nur Sekunden. Lediglich zum Siebenmeter hatte
OHC-Trainer Holger Winselmann den Zugang vom 1. VfL Potsdam eingewechselt.
Starke traf sicher zum 4:2. Dann setzte er sich wieder auf die Bank. Sein
"richtiger" Einsatz begann in der 20. Minute, als er auf der linken Seite
gebracht wurde, insgesamt sechs Treffer beim 40:17-Sieg markierte und auch sonst
einen guten Eindruck hinterließ.
Sportredakteur Jürgen Zinke hatte die Gelegenheit zu einem Gespräch
mit Sascha Starke, der am vergangenen Mittwoch seinen 20. Geburtstag gefeiert
hatte.
Wo haben Sie in Potsdam gespielt und wie
haben Sie sich in Oranienburg eingelebt?
Starke:
In Potsdam habe ich zunächst in der Regionalliga und dann in der zweiten
Mannschaft in der Oberliga gespielt. Ich bin ja wegen meiner Ausbildung zum
Polizisten nach Oranienburg gekommen und wohne jetzt auch schon hier. Mit dem
Einleben gab es keine Probleme, mir gefällt es hier und ich bin auch gut
aufgenommen worden.
Sind Sie heute nun auch als Handballer in
Oranienburg angekommen?
Starke:
Natürlich hat das Spiel heute hier Spaß gemacht. Und ich habe mich auf der
linken Seite auch richtig wohl gefühlt. Dort spiele ich gerne. Allerdings war
der Gegner diesmal auch kein richtig harter Prüfstein. Da kommen demnächst noch
andere Kaliber.
Sie wurden von Trainer Winselmann zunächst
nur beim ersten Siebenmeter für Ihr Team eingewechselt und mussten dann wieder
auf die Bank. War das zwischen Ihnen im Vorfeld so abgesprochen?
Starke:
Ja, der Trainer hatte mir gesagt, dass ihm meine sicheren Siebenmeter im
Training gefallen haben und ich auf jeden Fall auch im Punktspiel gegen
Eberswalde der erste Kandidat sein würde.
Wieder gab es einen hohen Sieg des OHC.
Aber alle Bemühungen nutzen am Ende nichts, wenn Spitzenreiter Reinickendorfer
Füchse weiter seine Spiele gewinnt. Wie sehen Sie die Lage?
Starke:
Ich glaube, dass die Füchse kaum noch einmal patzen werden. Aber wir wollen
zunächst einmal alle noch ausstehenden Spiele unbedingt gewinnen. Und das wird
sicher schwer genug.
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