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Heiner Brand hält zum OHC
Füchse-Spiel ist schon Thema / Beste Wünsche vom
Bundestrainer via Radio
Die Augen sind schon lange auf das Spiel
bei den Füchsen Berlin II gerichtet. Die BB-Liga-Beobachter ahnen, dass diese
Begegnung den Fortgang der Meisterschaft wesentlich beeinflussen wird.
Spitzenreiter Oranienburger HC (28:2 Punkte) gastiert beim Zweiten, der
Bundesliga-Reserve der Füchse Berlin (26:4). Auch beim OHC weiß man von der
Brisanz, redet aber nicht viel über diesen Knüller. Derweil laufen im
Hintergrund jedoch die Vorbereitungen dafür. „Wir wollen den Fuchsbau
einnehmen“, sagt OHC-Präsident Werner Siegler. „Es soll für unsere Mannschaft
ein Heimspiel werden.“ Ein Mosaiksteinchen dafür ist die Aktion „Füchse dabei –
Potsdam frei“. Die Oranienburger Zuschauer, die am Sonnabend, 23. Februar, 18.30
Uhr, bei dem Spiel in der Berliner Cyclopstraße dabei sind, können eine Woche
später mit der Füchse-Eintrittskarte umsonst die Partie des OHC gegen Potsdam II
sehen. „Ich hoffe, dass dadurch noch mehr Fans nach Berlin kommen“, sagt Werner
Siegler.
Aufnahmen in Eberswalde gemacht
Und dann gibt es unerwartet aus einer anderen Ecke Hilfe für den Oranienburger
HC. Heiner Brand, „unser“ Weltmeistertrainer, drückt den Oranienburgern im extra
für das Füchsespiel aufgenommenen Werbespot die Daumen. Sein Wortlaut: „Ich bin
Heiner Brand, der Bundestrainer, und ich möchte dem OHC viel Glück wünschen.“
Der Spot läuft vermutlich ab kommenden Mittwoch auf BB-Radio. Produziert hat ihn
Andreas Seidel. „Der Radiosender fragt gelegentlich an, wann ein wichtiges Spiel
steigt. Da haben wir uns das Topspiel ausgeguckt. Wenn schon, dann das“, sagt
Werner Siegler. Der Radiomann bastelte ein Konzept und legte es den OHC-Machern
vor. „Wir haben uns das angehört und es für okay empfunden“, so Siegler.
Eingebaut ist das Original-Statement von Heiner Brand. „Er war in der
vergangenen Woche in Eberswalde. Da haben wir die Chance genutzt und mit ihm
gesprochen. Es entstand die Idee, dass Heiner Brand dem OHC beste Wünsche
ausspricht“, sagt Andreas Seidel. OHC-Trainer Holger Winselmann möchte von dem
Füchse-Spiel zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nichts wissen. „Wir haben am
kommenden Sonnabend in eigener Halle mit TMBW die erste große Hürde zu nehmen“,
sagt der Coach. Er stuft die Hauptstädter, die auf Platz 4 der Tabelle liegen
(24:6Punkte) als hochkarätigen Gegner ein.
Winselmann: „Erst kommt das TMBW-Spiel“
„Das ist eine richtig gute Truppe, die sich gut zusammengerauft hat.“ Wenn diese
Aufgabe gelöst ist, beschäftigt sich Holger Winselmann mit den Füchsen. Er
hofft, dass seine Mannschaft auf dem Weg ist, eine stabile Form zu finden.
„Schön wäre es, wenn der Pokalsieg in Lübbenau der Beginn dazu war.“ Dass auch
die Füchse Berlin II auf ihrem mittelfristigen Fahrplan den
Regionalliga-Aufstieg zu stehen haben, ist kein Geheimnis. Deshalb werden auch
sie versuchen, die Oranienburger in die Knie zu zwingen. OHC-Präsident Siegler
hat indes vernommen, dass die Berliner ihr Team für den Liga-Gipfel stark machen
werden. In Oranienburg geistern die Namen der Erstligaspieler Andrius Stelmokas
(Kreis), Markus Richwien (Rechtsaußen), Toni Kern (Rückraum) und Jens Vortmann
(Torwart) herum. Das Hinspiel am 6. Oktober gewannen die Oranienburger mit
37:31. Siegt der OHC erneut, sieht es gut aus für den weiteren
Meisterschaftsverlauf. Gewinnen die Füchse, dann ist das Titelrennen so offen
wie seit Jahren nicht mehr.
Märkische Allgemeine Zeitung - Stefan
Blumberg
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