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Schritt für Schritt nach vorn
Oranienburger HC vor Verpflichtung eines
Torjägers / Neue Spielstätte in Sicht
Und
wieder ein Mosaiksteinchen: Der Oranienburger Handball-Club überlässt auf dem
Weg zum großen Ziel – Aufstieg in die Regionalliga – nichts dem Zufall. Jetzt
steht der Verein unmittelbar vor der Verpflichtung eines weiteren Spielers.
Stephan Fuchs wärmt sich bereits auf für den Kreisstadtverein. „Ich hoffe, dass
ich schon am Wochenende spielberechtigt bin“, sagte der 23-Jährige gestern im
MAZ-Gespräch.
Stephan Fuchs spielte zuletzt beim Regionalligisten SV Brandenburg-West in der
Regionalliga. Seit der Sommerpause bestritt er kein Spiel. „Er ist ein starker
Rückraumspieler, wir lassen ihn ungern ziehen“, sagt SV-63-Vorsitzender Jürgen
Hildebrand. Doch habe man ihn aus wirtschaftlichen Gründen nicht halten können.
Im Moment stimmt beim Oranienburger HC scheinbar alles. Das Männerteam liegt im
Soll: Sechs Spiele sind in der Berlin-Brandenburgliga absolviert, die Mannschaft
von Trainer Holger Winselmann hat alle gewonnen und liegt auf Platz 1 der
Tabelle. Wie erwartet, klebt der HC Neuruppin an der Fersen der Oranienburger.
Es läuft alles auf diesen Zweikampf hinaus – im Fernduell haben beide 12:0
Punkte gesammelt. Wie auch immer dieses Kopf-an-Kopf-Rennen endet, die
Oranienburger schauen längst über das Saisonende hinaus.
Ein ganz großes Thema ist der Bau einer neuen Halle. Da gibt es ganz konkrete
Vorstellungen. Die soll in die Tennishalle der Turmerlebniscity integriert
werden und ein Fassungsvermögen von etwa 900 Zuschauern haben und könnte den
Charakter einer Festhalle haben; für Kulturveranstaltungen, Messen und
Sportveranstaltungen. Die Handballer hoffen ganz stark, dort ebenfalls
unterzukommen. Das erste Gremium wird noch im November über den Bau entscheiden.
Und auf der personellen Schiene arbeiten die Oranienburger permanent – siehe
Stephan Fuchs. Der 1,95 m große Rückraumspieler warf in der vergangenen
Regionalligasaison 120 Tore! „Aber wegen seines Trainingsrückstandes wird er
erst den Weg über die zweite Mannschaft gehen“, so Michael Freund, Co-Trainer
des Teams. Generell sind die Oranienburger mit Spielern sehr gut ausgestattet.
„Aber wir können nicht nur vom Jetzt ausgehen, gucken in die Zukunft. Im Moment
sind genügend Spieler da, aber was ist in acht Wochen? Das weiß keiner“, sagt
Freund. „Wir bauen vor.“ OHC-Präsident Werner Siegler sieht seinen Verein auf
einem guten Weg: „Wir sind auch dabei, eine starke Nachwuchs-Abteilung
aufzubauen. Wenn ich auf die B- und C-Jugend gucke – da sind ein paar richtige
Hirsche im Anmarsch!“
Märkische Allgemeine
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