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Der OHC II jubelt wieder mit dem Landespokal. Der OHC II jubelt wieder mit dem Landespokal. Julius Frick

HVB-Pokalsieger 2019/ 2020

  • Sonntag, 05 Januar 2020 21:28

Sensation gelungen - OHC II verteidigt Landespokal!

Handball Landespokal: Die Reserve des Oranienburger Handball-Clubs wiederholt den Titelcoup. 25:24-Endspielsieg gegen Oberligist MTV Altlandsberg.

Sie haben es schon wieder getan: Die Handballer vom Oranienburger HC II sind Landespokalsieger 2020. Das Team vom Trainergespann Silvio Krause/Mario Müller setzte sich am späten Sonntagnachmittag im Endspiel des Pokal-Final Four in der Potsdamer MBS-Arena mit 25:24 (13:14) gegen den Ostsee-Spree-Oberligisten MTV 1860 Altlandsberg durch. Damit wiederholten die Männer aus Oberhavel, die sonst in der Brandenburgliga unterwegs sind, vor rund 500 Zuschauern überraschend ihren Titelcoup aus dem Vorjahr.

„Unglaublich“, rang Krause nach dem Triumph im Finale um Worte. „Diese Truppe überrascht einen immer wieder. Was in dieser Mannschaft an Mentalität steckt“, staunte der OHC-Coach. Zweimal habe das Team einen Rückstand von vier Toren wettgemacht. „Das habe ich bisher in noch keiner Mannschaft, die ich trainiert habe, so erlebt. Wir haben zwei Top-Drei-Oberligisten geschlagen – Wahnsinn!“ Im Halbfinale am Sonnabend hatten sich die Oranienburger bereits 24:21 (11:10) gegen den Lausitzer HC Cottbus durchgesetzt und sich so für das Finale qualifiziert.

Dort hatte sich der OHC II dann in der Pause gut vom knappen Halbzeitrückstand erholt. „Wir waren dran, lagen dann aber wieder 17:21 zurück“, berichtete Silvio Krause. Doch dann zeigte die Reserve, die in diesem Jahr lediglich von Lasse Scharge aus dem Drittliga-Kader verstärkt wurde, ihre große Moral. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, da kann uns keiner etwas vorwerfen“, so Krause.

Er und Co-Trainer Müller stellten mutig auf eine Taktik mit sieben Feldspielern um. „Das hat funktioniert, es war genau der richtige Weg.“ Der Titelverteidiger drehte das Spiel. Am Ende kannte der Jubel bei Keeper Lukas Rose und Co. keine Grenzen mehr.

Co-Trainer Mario Müller war es, der stets den Glauben an die Sensation am Leben hielt. „Er hat immer gesagt, wir fahren mit dem Wanderpokal hin und nehmen ihn auch wieder mit“, erzählte Silvio Krause noch. Dann ging es für ihn und die Mannschaft zur Pokalparty beim Stammgriechen. Das war schon im vorigen Jahr so – und Traditionen soll man nicht brechen. „Wir haben für 30 Personen bestellt. Könnte sein, dass es ein paar mehr werden“, bemerkte er vielsagend. Anpfiff zur langen Partynacht mit dem Cup. Der Lohn: Montag ist für die Oranienburger trainingsfrei. Dafür legt die Drittliga-Mannschaft heute wieder los. „Da werde ich natürtlich wieder dabei sein“, so Krause.

Märkische Allgemeine Zeitung, Christoph Brandhorst, 05.01.2020

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