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Theresa Weidenberg war in Potsdam erfolgreichste Torschützin für den OHC. Theresa Weidenberg war in Potsdam erfolgreichste Torschützin für den OHC.

HSC Potsdam - OHC wB 21:22 (9:12)

  • Mittwoch, 13 November 2019 08:55

OHC-Mädchen wieder in der Erfolgsspur

Nach langem Warten, einem verlegten und einem abgesagten Spiel, konnten unsere Mädels am Sonntag endlich wieder auf Tore- und Punktejagd gehen. Alle derzeit verfügbaren Spielerinnen begaben sich auf den Weg in die brandenburgische Hauptstadt. Den Liga-Neuling aus Potsam kannte man noch aus der D-Jugend und einige Spielerinnen aus Sichtungen der Landesauswahl, dementsprechend war man gewarnt, dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Potsdam stellte über weite Strecken der 1. Hälfte auch unter Beweis, warum. Bis zum 9:9 in der 22. Spielminute lag der Gastgeber durch erfolgreiche Rückraumwürfe und gelungene Einzelaktionen stets in Führung,  während der OHC, vor allem von den Außenpositionen noch am Sensor für das Toretreffen zu drehen hatte. Dann allerdings ließ der OHC mit einem 3:0 Lauf alle mitgereisten Fans ein wenig aufatmen und ging mit 12:9 in die Pause.

Bis zur 37. Minute wog das Spiel nun hin und her, der OHC führte stets mit 3-4 Toren, da beide Teams abwechseln v.a durch starke 1:1 Aktionen und über den Rückraum erfolgreich waren. Unsere Mädels schalteten nochmal den Turbo, verschärften ihr schnelles Spiel und zogen auf, so dachte man, sichere 6 Tore davon. Nun wurde ein wenig gewechselt und probiert,  da in unserer aktuellen Situation das variable Positionsspiel auch im Wettkampf geübt werden MUSS. Zunehmend sah man aber auch ,grade defensiv, die Kräfte der Oranienburgerinnen schwinden, sodass Potsdam in der 48. Minute auf 2 Tore verkürzen konnte.  Die OHC-Bank zog die fällige Auszeit eine Minute vor Schluss, doch der Ball wurde leichtfertig vertändelt und von Potsdam eingenetzt. Dass man die letzten 38 Sekunden unbeschadet überstand sei an dieser Stelle wohl der doch schon größeren Routine im Landesspielbetrieb zu danken -man siegte mit 22:21.

Nun heißt es, im Training noch mehr Fahrt aufzunehmen, neue Aspekte anzueignen und auf die eigenen Stärken zu vertrauen, denn nur gemeinsam und mit einer großen Portion Selbstbewusstsein werden die nächsten Spiele erfolgreich zu bestreiten sein.

Johanna Scharf, Vivian Strauch, Nina Krause - Kim Becker (1), Theresa Weidenberg (10/2), Laura Ullrich (1), Monique Fritsch (2), Marieke Michelmann, Liliana Brockel, Michelle Spieckermann (5), Marie Nickel,  Anna Eberlein (3)

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