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OHC – HG Hamburg-Barmbek 23:25 (11:14)

  • Sonntag, 29 September 2019 19:09

OHC scheitert wieder an Barmbek

Die HG Hamburg-Barmbek bleibt für den Oranienburger Handballclub in eigener Halle ein unbezwingbarer Gegner. Am Sonnabendabend unterlag der OHC den Norddeutschen auch im zweiten Pflichtduell; nach dem 23:26 vor zwei Jahren hieß es diesmal 23:25.

Die Oranienburger sind nicht unschuldig an der Niederlage. Wieder einmal wurde eine Reihe von großartigen Möglichkeiten nicht in Tore umgewandelt. Dabei scheiterten sie am Barmbeker Torhüter Justin Rundt und an den Ungenauigkeit bei den Würfen. Aus besten Positionen schafften es die Gastgeber nicht einzunetzen. Folglich zog der Aufsteiger schon in der Anfangsphase bis auf vier Tore davon (1:5, 2:6). Viele Treffer fielen aus dem Rückraum. „Im Positionsangriff hatten wir uns beide im Griff“, sagte Oranienburgs Trainer Christian Pahl. Tore für die Gäste fielen vor allem aus dem Rückraum; am Ende mehr als die Hälfte.

Die OHC-Abwehr stand gar nicht so schlecht, Torwart Simon Herold parierte viele Bälle, spielte diszipliniert. Probleme hatte der Gastgeber im Angriff mit der 5:1-Abwehr der Hamburger. Deshalb reagierte Trainer Christian Pahl und brachte für den Torwart im eigenen Angriffsspiel einen siebten Feldspieler. Auch dieses taktische Mittel funktionierte nicht perfekt. Im Angriff wurden Bälle verloren, sodass es die Gäste leicht hatten, aus der eigenen Abwehr ins leere OHC-Tor zu treffen. Somit hielten sie den Abstand von zwei, drei, vier Toren aufrecht (4:7, 6:9, 9:12, 10:14). Bitter für den OHC, dass Kreisläufer Yannick Schindel bereits nach 17 Minuten mit einer glatten roten Karte vom Feld musste.

Den Oranienburgern kann man mangelnden Einsatz nicht vorwerfen. Sie hängten sich in ihre Aufgabe rein und blieben ständig in Reichweite der Barmbeker (13:15, 15:17). Zum 16:17 traf Linus Dömeland vom Siebenmeterpunkt - der OHC war wieder auf ein Tor ran. Das blieb in den folgenden Minuten auch so (17:18, 19:20 und 21:22). Knapp vier Minuten vor dem Ende erzielte Darius Krai mit einen krachenden Wurf aus der Rückraumposition erstmals in diesem Spiel den Ausgleich. Anschließend gelang das auch noch einmal (Robin Manderscheid traf zum 23:23). Aber das bessere Ende hatten die Hamburger für sich; auch deshalb, weil ein regulär erzielter Treffer von Darius Krai nicht anerkannt wurde. OHC-Kreisspieler Robin Spickers schüttelte nach dem Spiel mit dem Kopf: „Wir haben einfach zu viele Chancen vergeben und auch nicht das nötige Glück auf unserer Seite gehabt. Ich kann nicht erklären, warum wir die Bälle nicht reinmachen.“

Herold, Porath – A. Krai, Frank (1), Schmöker (1), Dömeland (4), Wertz, Schindel (1), Manderscheid (2), Müller (3), Kehl, Scharge (1), Heil (1), Spickers (3), D. Krai (3)

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  • Letzte Änderung am Sonntag, 29 September 2019 19:18

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