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Julius Heil (l.) verlor mit dem Oranienburger HC gegen seinen Ex-Club und Vizemeister Eintracht Hildesheim am Ende sehr deutlich. Julius Heil (l.) verlor mit dem Oranienburger HC gegen seinen Ex-Club und Vizemeister Eintracht Hildesheim am Ende sehr deutlich. © AM

Eintracht Hildesheim - OHC 34:19 (MAZ)

  • Sonntag, 15 September 2019 19:05

Oranienburger HC ist beim Vizemeister chancenlos

Oranienburger Drittliga-Handballer gehen bei Eintracht Hildesheim 19:34 unter. Jetzt beginnt die Vorbereitung auf das Berlin-Brandenburg-Derby.

Was lief schief, am Sonntag in Hildesheim? „Die Frage sollte lauten: Was lief nicht schief? Und das war nicht viel“, entgegnet Christian Pahl. Der Trainer der Oranienburger Drittliga-Handballer versucht, die deftige Pleite mit 15 Toren Unterschied bei Vizemeister Hildesheim zu erklären: „Uns haben von Anfang an die Überzeugung und der Glaube gefehlt, dass wir hier etwas mitnehmen können“, bemerkt der Oranienburger Coach. Im Angriff ließ der OHC die Durchschlagskraft vermissen. „Wir waren zu weit weg von der Abwehr“, so Pahl. Die Mannschaft habe sich zu häufig in Klein-Klein verstrickt. Dazu seien viele einfache Fehler gekommen, die der Gastgeber in Treffer ummünzte. „Das erklärt dann auch den großen Unterschied“, sagt Christian Pahl.

Bis zum 4:4 waren die Oranienburger beim Ex-Club von Julius Heil noch auf Augenhöhe, dann brach das Unheil über sie herein. Eintracht schraubte das Ergebnis in die Höhe, war schon zur Pause auf acht Treffer davongezogen. Und Besserung war nicht in Sicht. „So hast du gegen so eine Mannschaft keine Chance“, sagt Pahl, der nun Aufbauarbeit leisten muss. „Wir müssen das abschütteln, spätestens am Mittwoch muss diese Niederlage auch aufgearbeitet sein“, fordert der Trainer des Oranienburger HC.

Denn schon am Sonnabend kommt die Reserve der Füchse Berlin nach Oberhavel. Das Berlin-Brandenburg-Derby der 3. Liga Nordost ist für viele Spieler mit Füchse-Vergangenheit ein besonderes Duell. „Wir wissen natürlich, welcher Druck jetzt am Sonnabend auf uns lastet. Wir müssen versuchen, das positiv zu nutzen. Lassen wir uns dadurch hemmen, haben wir auch gegen die Füchse keine Chance“, stellt Pahl fest.

Dabei sind es gar nicht in erster Linie die jüngsten Niederlagen selbst, die den Coach ärgern. „Das sind Spiele, die kann man verlieren. Aber man darf sie nicht so verlieren, dass man das Gefühl hat, chancenlos zu sein.“

Herold, P. Porath – Dömeland (9/5), Frank (1), Heil, Kehl (2), A. Krai, Manderscheid (3), Müller (2), Otto (1), J. Porath, Scharge (1), Schmöker, Spickers, Wertz

Märkische Allgemeine Zeitung, Christoph Brandhorst, 15.09.2019

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