03301 526 174 info@oranienburgerhc.de
Nils Müller beim Wurf von seiner Position auf Rechtsaußen. Nils Müller beim Wurf von seiner Position auf Rechtsaußen. Robert Roeske

OHC - TSV Altenholz 24:30 (10:16)

  • Sonntag, 08 September 2019 17:50

Zweite Heimniederlage

Das Befürchtete ist eingetreten: Der OHC verlor auch das zweite Heimspiel dieser Saison. 24:30 (10:16) hieß es am Ende der 60 Minuten gegen den favorisierten TSV Altenholz.

„Das war eine runde Leistung von meiner Mannschaft. Wir wollten ein sehr hohes Tempo gehen, das ist uns gelungen. Unsere Abwehr stand sehr gut. Und mit Thore Jöhncke hatten wir dazu einen guten, nein, einen sehr guten Torwart dabei“, lobte Trainer André Lohrbach sein Siegerteam.

Die Katastrophe auf Oranienburger Seite war das Fehlerfestival, welches sich die Spieler erlaubten. „Wenn ich das richtig gezählt habe, unterliefen uns 30 Fehler“, beklagt OHC-Coach Christian Pahl. Und wenn er die Folgen daraus sieht, sei klar, dass es schwierig wird, so ein Spiel zu gewinnen. Ein Beispiel: Der TSV lief etwa zehn 1:0-Konter und verwertete jeden, der OHC hatte drei, vier dieser Möglichkeiten und verwandelte einmal.

Der OHC legte einen ganz passablen Start hin, führte nach fünf Minuten 4:2. Dann ging das Dilemma los: Sieben Tore am Stück – begünstigt durch Fehlabspiele, Fehlwürfe und Unstimmigkeiten – machten aus der Führung eine großen Rückstand. Trotz einiger Paraden von Torwart Paul Porath lag der Gast nach 15 Minuten mit 4:9 hinten. Eine verheißungsvolle Aufholjagd (10:12, 25. Minute) verpuffte wieder ganz schnell. Zur Pause hieß es 10:16.

Drei Wechsel – Torwart Simon Herold, Rechtsaußen Julius Porath und Rückraumspieler Tobias Frank kamen ins Team – sollten dem Spiel nach dem Wechsel eine Wende geben. Phasenweise sah das auch druckvoller und mutiger aus. Beim 15:18 keimte noch einmal zarte Hoffnung auf. Doch das junge Gästeteam zog wieder weg (17:23, 19:27 und am Ende 24:30). Auch hier hatte der OHC den Altenholzern in die Karten gespielt, weil auf dem Parkett nichts klappte. Auch die Torhüterleistungen blieben aus. Die Torleute hielten 25 Prozent der Bälle. „Damit gewinnst du kein Spiel, niemals“, so der Coach. Auf der anderen Seite hatte TSV-Torwart Thore Jöhnck einen sensationellen Tag erwischt. „Ich habe ein paar Bälle gehalten, vielleicht auch ein paar unhaltbare“, so der 24-Jährige. Christian Pahl ist ein Mann der klaren Worte. Er sagte: „Wir haben uns gut vorbreitet. Die Mannschaft hat es Scheiße umgesetzt. Und dafür bin ich verantwortlich.

  • 515
  • Letzte Änderung am Sonntag, 08 September 2019 18:00

Schreibe einen Kommentar

Bitte achten Sie darauf, alle Felder mit einem Stern (*) auszufüllen. HTML-Code ist nicht erlaubt.