21 Jun 2018

DHB Pokal (MAZ)

 Der Oranienburger HC wird das Pokalspiel gegen die Füchse Berlin nicht vor heimischem Publikum präsentieren können. Der Oranienburger HC wird das Pokalspiel gegen die Füchse Berlin nicht vor heimischem Publikum präsentieren können. Robert Roeske

Oranienburger HC verzichtet auf Heimrecht

Nach der Auslosung der Auftaktrunde im DHB-Pokal war die Freude beim Oranienburger Handball-Club riesig. Der trifft Mitte August in der ersten Runde des Wettbewerbs auf den aktuellen Europapokalsieger Füchse Berlin. Doch nun folgt die Ernüchterung: Das Turnier kann nicht in der heimischen Arena stattfinden.

Handball-Drittligist Oranienburger HC verzichtet im DHB-Pokal gegen den Bundesligisten Füchse Berlin auf sein Heimrecht. Der OHC habe für die Ausrichtung des Erstrunden-Turniers, an dem außerdem die Zweitligisten TV Emsdetten und TuS Nettelstedt-Lübbecke teilnehmen, abgesagt. Diese Entscheidung habe der Vorstand in enger Abstimmung mit dem sportlichen Leiter Christian Pahl getroffen.

„Ausschlaggebend für diese Entscheidung sind zwei Gründe. Zum Einen erfüllt die Heimspielstätte des Oranienburg Handball-Clubs, die MBS-Arena, nicht die Voraussetzungen, welche in den Durchführungsbestimmungen zum DHB-Pokal durch den Deutschen Handball Bund festgelegt worden sind, u.a. wird die Hallenmindestkapazität von 1000 Zuschauern nicht erreicht“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Außerdem würden zum Zeitpunkt der Pokalrunde am 18. und 19. August noch geplante Umbauarbeiten in der Oranienburger Arena laufen. So werde etwa eine neue LED-Wand installiert.

Der Sportliche Leiter und Trainer des OHC, Christian Pahl, bedauert den Verzicht auf das Heimrecht: „Es ist schade, dass wir als Verein unseren Zuschauern die Füchse Berlin nicht in unserer Arena in einem Pflichtspiel bieten können, allerdings lassen dies die aktuellen Rahmenbedingungen nicht zu. Für uns als Verein kann diese Situation ja nur Ansporn sein, perspektivisch die Rahmenbedingungen zu schaffen, um derartige Events tatsächlich auch ausrichten zu können.“

Als Drittligist hätte der OHC das Erstzugriffsrecht für das Final-Four-Turnier gehabt. Nach der Auslosung hatte Christian Pahl noch gesagt: „Es gibt vier, fünf Traumlose – die Füchse sind eins davon.“

MAZonline, 21.06.2018

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