30 Nov 2017

Oranienburger HC - DHB-All-Stars Teil 1 (MAZ)

Weltklasse in Oranienburg

Ex-Handball-Profis spielen für guten Zweck

DHB-All-Star-Team und Oranienburger HC unterstützen mit einem Spiel das Hospiz in Oberhavel und die Hochwassergeschädigten in Leegebruch. Und die vielen Zuschauer tun das auch, indem sie eine Eintrittskarte gekauft haben.

Es dauert nur noch zwei Tage, bis die geballte Ladung an Handballklasse in Oranienburg hineinrollt. Am Sonnabendnachmittag, 2. Dezember, werden 14 einstige Profis für ein paar Stunden in der Kreisstadt weilen. In erster Linie wollen sie Gutes tun. In der MBS-Arena messen sie sich mit dem Drittligateam des Oranienburger HC. Für die OHV-Spieler ist es ein Aufeinandertreffen mit den Männern, die sie fast nur aus dem Fernsehen kennen und kannten. In dem Benefizspiel geht es darum, soviel wie möglich Geld zu sammeln, um das Hospiz in Oberhavel zu unterstützen und den Hochwassergeschädigten in Leegebruch noch einen warmen Regen zukommen zu lassen.

„Wir bestreiten öfter solche Spiele“, sagt Christian „Blacky“ Schwarzer, der „Anführer“ der Oldies. „In diesem Jahr ist es das achte Spiel.“ Obwohl die einstigen Weltklasseakteure in die Jahre gekommen sind – das Handballspielen haben sie nicht verlernt. „Meistens gehen die Spiele an uns“, so Christian Schwarzer. „Aber das interessiert uns gar nicht. Wir wollen etwas Gutes tun. Immer. Wenn wir antreten, dann sind es Benefizspiele – wichtig ist für uns am Ende die Höhe der Spendensumme, um Menschen zu unterstützen, denen es zur Zeit nicht so gut geht. Die Weltmeister, Europameister, Europapokalsieger, deutschen Meister, deutschen Pokalsieger, Olympiateilnehmer und Nationalspieler haben zudem Spaß.

Der Präsident des Oranienburger HC, Thomas Stahlberg, freut sich über dieses Spektakel und über die volle Halle. „Bei mir klingelt ständig das Handy, weil die Fans Karten haben wollen, Aber es gibt keine mehr.“ Um gar nichts zu riskieren, hat der Verein einen externen Sicherheitsdienst engagiert. Die Tombola die von „WIR für euch“ veranstaltet wird, verspricht, so Thomas Stahlberg, mit 150 Preisen ein Knaller zu werden. Die Mittelbrandenburgische Sparkasse spendete am Dienstag für diesen Tag auch noch Geld. Als Wermutstropen sieht der Vereinschef die Absage vom ehemaligen Welthandballer Daniel Stephan. „Aber mit Florian Kehrmann kommt ja ein adäquater Ersatz.“

Er gehört zu einem Pool von etwa 50 Spielern, die in der Vergangenheit in der Regel international gespielt haben und Benefizspiele bestreiten. Der Jüngste ist der 37-jährige Rückraumspieler Pascal Hens, der seine Karriere im Mai 2017 in Balingen-Weilstätten ausklingen ließ. Er warf in seiner Bundesligazeit 1495 Tore. 20 Jahre älter ist Torwart Andreas Thiel, der als Hexer in die Handball-Annalen einging – nicht zuletzt wegen seiner 340 gehaltenen Siebenmeter.

„Wir müssen immer sehen, wer gerade Zeit hat. Viele von den Spielern sind in anderen Positionen – auch im Handball – beschäftigt“, sagt Christian Schwarzer. Aber es würde immer eine gute Mischung sein, so der einstige Kreisläufer (48). Warum Daniel Stephan absagen musste, erklärt Schwarzer so. „Er ist als Experte für Sport 1 bei der Frauen-Weltmeisterschaft, die ja nun glücklicherweise doch übertragen wird, unterwegs.“

Die prominenten Spieler werden am Sonnabendnachmittag aus allen Himmelsrichtungen im Stadthotel eintrudeln, um sich langsam vorzubereiten und dann geschlossen in die MBS-Arena zu gehen. Fans sind bei den Ex-Profis gern gesehen. „Sie können sich vor dem Spiel, in der Halbzeitpause und nach dem Spiel gern Autogramme abholen oder auch ein Wort mit uns wechseln. Das ist ja genau das, was wir wollen und was den Handball ausmacht“, sagt Christian Schwarzer und fügt an: Ich hoffe auf ein schönes Handball Event in Oranienburg.“

Märkische Allgemeine Zeitung, Stefan Blumberg, 30.11.2017

Er gehört zu einem Pool von etwa 50 Spielern, die in der Vergangenheit in der Regel international gespielt haben und Benefizspiele bestreiten. Der Jüngste ist der 37-jährige Rückraumspieler Pascal Hens, der seine Karriere im Mai 2017 in Balingen-Weilstätten ausklingen ließ. Er warf in seiner Bundesligazeit 1495 Tore. 20 Jahre älter ist Torwart Andreas Thiel, der als Hexer in die Handball-Annalen einging – nicht zuletzt wegen seiner 340 gehaltenen Siebenmeter.

„Wir müssen immer sehen, wer gerade Zeit hat. Viele von den Spielern sind in anderen Positionen – auch im Handball – beschäftigt“, sagt Christian Schwarzer. Aber es würde immer eine gute Mischung sein, so der einstige Kreisläufer (48). Warum Daniel Stephan absagen musste, erklärt Schwarzer so. „Er ist als Experte für Sport 1 bei der Frauen-Weltmeisterschaft, die ja nun glücklicherweise doch übertragen wird, unterwegs.“

Die prominenten Spieler werden am Sonnabendnachmittag aus allen Himmelsrichtungen im Stadthotel eintrudeln, um sich langsam vorzubereiten und dann geschlossen in die MBS-Arena zu gehen. Fans sind bei den Ex-Profis gern gesehen. „Sie können sich vor dem Spiel, in der Halbzeitpause und nach dem Spiel gern Autogramme abholen oder auch ein Wort mit uns wechseln. Das ist ja genau das, was wir wollen und was den Handball ausmacht“, sagt Christian Schwarzer und fügt an: Ich hoffe auf ein schönes Handball Event in Oranienburg.“

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