14 Dez 2015

SV Berolina Lychen - OHC wDII 25:12 (14:5)

SV Berolina Lychen - OHC wDII 25:12 (14:5) Privat

OHC–Nachwuchs pulverisiert eigene Torausbeute

Die weibliche D2 – Jugend vom Oranienburger HC hat es in dieser Saison nicht leicht. Viele junge und z.T. unerfahrene Spielerinnen prägen das Gesicht der Mannschaft, dazu kommen physisch starke Gegner, die uns in der Hinrunde ganz schön stehen lassen haben.

Doch zum Rückrundenauftakt sollten all diese Fakten (fast) vergessen sein. Gegen die Lychener hatte man sich noch zu Saisonbeginn mit 2:25 geschlagen geben müssen und auch heute sah es anfangs nicht gut aus – nach 32 Sekunden führten die Lychener nach Kontertoren bereits 2:0. Doch diesmal steckte niemand auf. Im Angriff fanden heute viele schlaue Pässe den Weg zur Mitspielerin, wenngleich die Torausbeute anfangs noch zu wünschen übrig ließ. Lychen hingegen agierte über ihre zwei körperlich starken Rückraumspielerinnen und zog Mitte der 1. Hälfte auf 10:2 davon, doch unsere Mädchen ließen die Anzeigetafel diesmal Anzeigetafel sein und spielten ihren Stiefel durch. Endlich wurden auch sie für die Angriffsbemühungen belohnt und erzielten allein in den ersten 20 Minuten 5 Tore. 5:14 hieß es zur Pause Hinspiel noch (0:15)  und die OHC-Mädels übten in der Kabine erstmals in dieser Saison eigenständig konstruktive Kritik an – und miteinander.

Man wollte nun weiterkämpfen und die Lychener weiter ärgern. Entsprechend motiviert gingen die jungen Oranienburgerinnen in die zweite Hälfte. Gleich das 1. Tor erzielten wir, mussten zwar nach einfachen Fang - und Passfehlern immer wieder Gegenstoßtore hinnehmen, doch die eigene Angriffsleistung und das Defensivverhalten gegen die direkte Gegenspielerin fanden an diesem Tag über weite Strecken staunende Augen bei Zuschauer, Trainerin und vermutlich sogar dem eigenen Team. Das Auge für die Mitspielerin, gepaart mit guten Einzelaktionen brachten ein Tor nach dem anderen und ließen uns die zweite Hälfte lediglich mit 7:11 verlieren. So unterlagen wir zwar 12:25, doch die Freude über die persönlichen Erfolge, das Bewusstsein ,,Wir können es ja doch“ und der pulverisierten Torausbeute von gerade mal 9 Toren aus der gesamten Hinrunde überwogen deutlich.

Nun heißt es, nach dem Jahreswechsel gegen Templin, was sicher schwer werden wird,  noch einmal eine solche Moral zu zeigen und den Schwung mitzunehmen, um die danach folgenden Gegner noch mehr zu ärgern als den aktuellen Staffeldritten.

Vivian Strauch – Esther Mallon, Mareen Spitzenberg (3), Emy Linn Giese (4), Stella Mallon, Alea Matthes, Sarah Linke, Noell Kemper (4), Katja Steg (1)

Anne Rückforth

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