11 Mär 2017

OHC wC – SV Jahn Bad Freinewalde 32:11 (15:7)

Monique Fritsch (am Ball) traf im letzten Heimspiel der Saison fünfmal. Monique Fritsch (am Ball) traf im letzten Heimspiel der Saison fünfmal. Privat

Kantersieg als Antwort

Exakt sechs Tage nach der unnötigen, aber lehrreichen Niederlage in Wildau trat die WJC im letzten Heimspiel dieser Oberligasaison gegen das Tabellenschlußlicht aus Bad Freienwalde an. Unter der Woche wurde laut Aussage des Trainergespanns Rückforth / Klasen vorbildlich im Training gearbeitet. Speziell im Abwehrverhalten und beim schnellen Passen in den Lauf sowie die Ballsicherheit in der schnellen Vorwärtsbewegung sind ausbaufähig und wurden geübt.

Dementsprechend motiviert ging Oranienburg in diese Partie. Bis zum 5:1 vergingen gerade einmal 5:30 Minuten und jeder Zuschauer merkte, heute passiert es…. ein Kantersieg mit Ansage! Gewohnt ruhig und sachlich dirigierte die Trainerbank die Abwehr , wechselte teilweise im Block durch und machte auch immer wieder auf die neuen Varianten im Angriff aufmerksam. Über das 12:6 konnte mit nun sehenswerten Aktionen bis zum 15:7 Halbzeitstand ausgebaut werden.

Die beispielhafte 2. Spielhälfte (17:4) lädt dazu ein, Dinge, die überaus gelungen waren, hervorzuheben. Monique Fritsch zum Beispiel krönte ihre wiederum starke Spielmacherleistung (glänzende Anspiele in den Lauf der Mitspielerinnen sowie dirigieren und verschieben der Abwehr) mit fünf blitzsauberen Toren. Theresa Weidenberg (besorgte den 30. Treffer im Spiel) besann sich nach verhaltenem Beginn auf ihre Stärken und tanzte die gegnerische Abwehr schwindelig. Auch Kapitänin Julia Glorius nahm ihre Rolle an, spielte auf zum Teil ungewohnter Position äußerst stark in der Abwehr auf , schaffte im Angriff Lücken und belohnte sich ebenso mit zwei blitzsauberen Toren. Die Jahrgangsälteren Maja Tolg, Gina Heinze, Lea Thomas und Lara Raasch (traf 3 Sekunden vor dem Ende mit einem Kontergeschoss), warfen sich nun regelrecht ein und der Torabstand wuchs unaufhörlich. Hervorragende Abwehrarbeit leisteten Pauline Feldhoff, Marie Nickel und Laura Ullrich sowie Noell Kemper.Im Tor teilte sich das Trio Rüdiger, Woike und Strauch das Spiel auf und hatte einen eher ruhigen Vormittag. Das lag vor allem an der geschlossenen, bereits angesprochenen Defensivarbeit. Wenn man den Gegner immer wieder zu Zeitspielen provoziert, soll das schon Bände sprechen. So konnten die OHC Mädels am Ende einen auch in dieser Höhe erspielten 32:11 Sieg bejubeln. Als kleines Bonbon bedeutet der höchste Saisonsieg auch die Absicherung vom 6. Tabellenplatz. Da im letzten Saisonspiel Ende März weder nach oben, noch nach unten etwas anbrennt, können die Oranienburgerinnen völlig entspannt aufspielen.

Rüdiger,Woike , Strauch – Ullrich, Nickel, Fritsch (5), Tolg (2),Heinze (7), Thomas (1), Raasch (9), Glorius (2), Weidenberg (6), Kemper, Feldhoff

G.Raasch

[top]
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten