19 Mär 2018

OHC wB – SV Union Neuruppin 20:17 (8:9)

Nach Spielende gab es in der Halle die Goldmedaillen für die Oranienburger Mädels. Nach Spielende gab es in der Halle die Goldmedaillen für die Oranienburger Mädels. Privat

Gold als Lohn nach starker Saison

Die weibliche B-Jugend des Oranienburger HC sichert sich im entscheidenden Meisterschaftsspiel den Kreismeistertitel.

Es ist vollbracht: Die B-Mädchen des Oranienburger HC haben nach einem beeindruckenden Jahr den Meistertitel in der Handball-Kreisliga erobert. Auf dem Parkett blieb die Mannschaft von Trainerin Kathleen Stempka und Betreuerin Melanie Henke in dieser Saison ungeschlagen.

Das Saisonfinalspiel gegen den SV Union Neuruppin (bis dahin seit 19 Monaten ungeschlagen) erwies sich als der erwartet schwere Brocken auf dem Weg zur Meisterschaft. Beiden Mannschaften war bewusst, dass nur der Sieger die Goldmedaille holt. Dementsprechend motiviert starteten die Kontrahenten und bis zum 4:2 sah alles nach einem guten Verlauf für das Heimteam aus. Neuruppin kämpfte jedoch bravourös um jeden Zentimeter auf der Platte und hatte mit Luisa Grünberg eine an diesem Tage bärenstarke Keeperin zwischen den Pfosten. Wurfpech klebte in der Folgezeit an fast allen Händen des Heimteams. Nach dem 4:4 legten die Gäste stetig vor (4:6, 5:7) und gingen in einem teilweise hitzigen Spiel mit einer knappen 9:8-Führung in die Halbzeit.

Nun kam die Zeit der ausgetüftelten Positionsumstellungen durch die Trainerin, die vorerst noch nicht fruchteten. Als es in der 32. Minute 8:11 stand, machte sich in der gut gefüllten MBS-Arena (etwa 90 Zuschauer) ein Raunen unter den Anhängern breit – sollte hier schon die Entscheidung gefallen sein? Die Antwort gab das OHC-Team innerhalb der nächsten Minuten. Nach einer Zeitstrafe für Union glich man zuerst aus (11:11), um sich dann auf zwei Tore abzusetzen (14:12, 16:14, 17:15). Die finale Schlussphase war nichts für schwache Nerven, der OHC blieb cool (20:17) und durfte anschließend ausgelassen jubeln. „Vielen Dank an alle, großartig“, jubelt Trainerin Stempka.

Märkische Allgemeine Zeitung, Kathleen Stempka, 19.03.2018

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