17 Mär 2018

OHC wA - MTV Altlandsberg 22:24 (9:15)

Saisonausstand mit Achtungszeichen

Hätte, wenn und aber – die jungen OHC Damen der weiblichen Jugend A standen Minuten nach Spielende in der MBS Arena und trauerten ihrer großen Chance nach. Denn obwohl sich technische Fehler wie ein roter Faden durch die Partie zogen, war das Team von Yvonne und Heiko Fritz drauf und dran den 3. Coup im letzten Saisonspiel zu landen.

Ausgerechnet gegen Altlandsberg aber fehlten der Mannschaft drei wichtige Spielerinnen. Der Grippewelle geschuldet mussten auch personelle Engpässe bei den 1. Damen überbrückt werden, die unter anderem durch Spielerinnen der 2. Frauen ergänzt wurden. Im Gegenzug konnte die A Jugend einen Tag später bei den 2. Damen aushelfen. Zum Spiel: erstaunlich gut hielt unser Team gegen den ambitionierten Meisterschaftsfavoriten mit, der dieses Spiel gewinnen musste, um noch Meister zu werden. Bis zum 5:6 (16.Minute) verfolgten die Zuschauer einen völlig offenen Schlagabtausch. Danach hatte der MTV eine ganz starke Viertelstunde und lief auf ein 9:15 Halbzeitstand davon.

Der OHC kämpfte verbissen, gab sich nicht geschlagen und hatte im 2. Spielabschnitt die Strafwurfvollstreckerin vom Dienst mit Sophia Güll in ihren Reihen (4/4). Auch Rechtsaußen Gina Rodewald zeigte ihre beste Saisonleistung und bedankte sich mit drei blitzsauberen Toren. Stück für Stück schmolz der Vorsprung von Altlandsberg und beim zweimaligen Anschlußtor durch Sophia Güll wurde es auf der Gästebank auffallend hektisch. Beim letztmaligen Anschluss durch Tyra Daubitz zum 22:23 (55. Minute) wackelte der Favorit bedenklich, brachte aber mit einem gekonnten Spielzug das 24:22 glücklich nach Hause.

Nach dem Spiel musste sich keine der Oranienburgerinnen verstecken, die 2. Halbzeit wurde nämlich mit 13:9 gewonnen und den Zuschauern ein kampfbetontes Spiel geboten. Die insgesamt vier eingesetzten Spielerinnen der weiblichen Jugend B konnten über die Saison wichtige Erfahrungen in einer höheren Spielklasse sammeln und blicken auf eine lehrreiche Zeit zurück. Ihnen wurde die Möglichkeit gegeben, sich mit Weitsicht für die kommende Saison zu empfehlen bzw. weiter zu bilden. Ein Glückwunsch nach Altlandsberg. Durch die Niederlage von Spitzenreiter SV Lok Rangsdorf in Angermünde (beide Teams bezwang der OHC!) wurde die Mannschaft aus der Erlengrundhalle tatsächlich noch Meister der Brandenburgliga.

Rüdiger – Güll (5/4), Daubitz (5), Ulrich, Hasse, Lübke, Petrzika (3),Engelbrecht (1), Rodewald (3), Raasch (1), Mittmann (4)

G. Raasch

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