31 Mär 2016

OHC mA Saisonfazit

Die Silbermedaille gewonnen!

Rückblick auf eine A-Jugend-Saison in der Brandenburgliga

Nach der enttäuschenden letzten Saison hieß es erst mal über den Weg der Qualifikation sich überhaupt für die Brandenburg-Liga 2015/2016 zu qualifizieren. Als Gruppenzweiter hinter dem mit OOS- Spielern angereisten LHC konnten wir uns doch recht souverän direkt qualifizieren.

Nach einer wochenlangen Vorbereitung mit überzeugenden Auftritten beim Börde-Cup und dem Füchse-Turnier begann die Saison mit dem ersten Spiel in Falkensee. Wir wussten, dass es nicht einfach werden würde. Doch schon vor dem Spiel haben wir unser Saisonziel klar definiert.
In Falkensee wo die Mannschaft bewies wie sehr sie kämpfen kann und holte man sich den ersten Saisonsieg. Die beiden folgenden Spiele gegen Cottbus und Teltow wurden souverän in der MBS-Arena gewonnen. Leider  kam es jetzt schon zu den ersten Ausfällen im Kader.

Ob beruflich bedingt oder mit der neuen Situation den Druck gewinnen zu wollen haben uns gleich 3 Spieler mitgeteilt nicht mehr so viel Zeit dem Handball zu widmen. Hier konnten wir erstmals davon profitieren das wir vor der Saison schon die Zusammenarbeit mit den B-Jugendlichen intensivierten. Die neuen strukturellen Veränderungen in der Trainingssteuerung kamen uns also schon zeitnah sehr zu gute.

Im  Auswärtsspiel beim HC Bad Liebenwerda wurde uns alles abverlangt. Mit einem kleinen Kader lag man noch zur Halbzeit mit 2 Toren zurück, in den folgenden 30min kämpften wir uns ins Spiel und gewannen am Ende noch deutlich mit 19:25. Darauf die Woche gewann man wieder deutlich zuhause gegen Schlaubetal.

Die kommenden Wochen sollten nun richtungsweisend werden. Die Spiele gegen die Top-Teams aus Spreewald und Potsdam hatten wir vor uns. Leider fiel uns für diese beiden Spiele unser Torwart Justin verletzungsbedingt aus. Max der noch in der Findung seines Torwartspieles war, wurde nun ins kalte Wasser geworfen vertrat nun Justin im Tor.

Wir haben es nicht geschafft diesen Ausfall zu kompensieren und so wurden die folgenden beiden Spiele beim HC Spreewald mit einem Tor, und darauf die Woche gegen den amtierenden Meister Potsdam sich klar mit 28:38 in der heimischen MBS Arena verloren.

Enttäuschend war besonders das Auftreten gegen den VfL Potsdam. Schon in den ersten Minuten wurde das Spiel verloren. Dort spürten man der Mannschaft die Verunsicherung nach den verloren Spiel im Spreewald deutlich an. Aber es musste ja weitergehen. Im Training wurden wieder effektiver gearbeitet und es wurden auch deutliche Worte gefunden.  Die beiden letzten Spiele des Jahres 2015 wurden gegen Brandenburg und Neuruppin auch mit einem stabiler werdenden Max  souverän gewonnen.

Fazit bis dahin: Die Mannschaft zeigt immer weitere Entwicklungsschritte, sie hat souverän in den meisten Spielen den anderen Mannschaften ihr Spiel aufgedrückt und hat alles gegeben um dort zu stehen wo Sie nach der Hinrunde stand.

Für die Rückrunde war jedem bewusst dass wir uns keine Niederlagen mehr leisten können, wenn wir vielleicht doch noch in den Kampf um den Titel einzugreifen wollen.

Anfang des Jahres 2016 schon beim Neujahrsturnier in Berlin spielten wir nicht so stark wie in Liga.
Dies sollte sich auch so in den nächsten Punktspielen fortsetzen, gegen Falkensee gewann man Zuhause in einem kampfbetonten Spiel wie im Hinspiel  28:27. Dieser Sieg hätte nicht so knapp ausfallen müssen, da man zwischendurch schon mit 4 Toren geführt hat. Auch in den folgenden beiden Spielen in Teltow und Cottbus konnten wir die Spiele nicht mehr so souverän gewinnen. Durch den immer kleineren Kader haben wir uns entschlossen schon jetzt die B-Jugendspieler immer mehr auch in den Spielbetrieb einzusetzen.

Im folgenden Heimspiel kam dann endlich wieder die Spielfreude zurück, man gewann gegen das Team aus Bad Liebenwerda, wo man sich im Hinspiel noch schwer tat, deutlich mit 38:22. Auch im Auswärtsspiel in Schlaubetal konnten wir uns behaupten. Zeitweise haben wir hier schon mit 5 B-Jugend-Spielern agieren können. Zu diesem Zeitpunkt kristallisierte sich ein Dreikampf um die Tabellenspitze heraus. Der VfL Potsdam als Tabellenführer, der HC Spreewald als aktuell 3. und wir auf Platz 2 werden die Medaillen unter sich ausspielen.

In den nun kommenden direkten Duellen kam es dann auf die Mannschaft an. Zuerst kam nach Oranienburg der Tabellennachbar vom HC Spreewald, man wusste der Sieger dieses Spiel hat noch die Chance Meister zu werden. Dieses Spiel zeigte den Kampfgeist der Truppe jeder kämpfte für den anderen und man gewann dieses wichtige Spiel mit 31:28. Mit diesem Sieg im Rücken ging es in der folgenden Woche zum alles entscheidenen Spiel nach Potsdam. Wir wollten den Spielern aus Potsdam beweisen, dass wir aus dem Hinspiel unsere Lehren gezogen haben.

Und wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Das Team zeigte kämpferisch vielleicht das beste Spiel der Saison. Bis kurz vor Schluss standen wir vor der Sensation. Leider hatten wir in der Schlussphase einige Fehler zu viel im Angriff. Der VFL gewann mit 26:24.

Somit wusste man auch, dass der Titel in die Landeshauptstadt geht. Die beiden letzten Spiele gewann das Team gegen Brandenburg und Neuruppin, auch wenn man sich nicht so gut präsentierte. Am Ende stand die Vizemeisterschaft.

Die Vize-Meisterschafft gewonnen oder den Titel verloren? Wir sagen: Die Silbermedaille gewonnen!

Fazit der Saison: Spielerich hat sich das Team enorm weiterentwickelt im Gegensatz zur Vorsaison. Das Grundgerüst im Team zeigte die ganze Saison, das der Zusammenhalt groß war  und untereinander bester Stimmung herrschte.

Auch mit dem Trainerteam konnte man immer untereinander Späße machen und war trotzdem  mit dem nötigen Ernst bei der Sache. Hiermit bedanke ich mich im Namen der Mannschaft bei dem Trainerteam Mario und Dirk. Ihr wart immer für uns da und habt uns auch in schwierigen Zeiten angetrieben. Wir haben viel gelernt und das nicht nur auf dem Spielfeld. Wir hatten mit euch die besten Trainer, die man sich vorstellen kann. Diesen Spaß, den wir mit euch hatten und die Momente, kann uns auch keiner mehr nehmen. Danke für die geile Saison und viel Erfolg im nächsten Jahr mit der neuen A Jugend.

Domenic Gierczyk

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