18 Jun 2018

20. OHC-Jugendcup (MAZ)

Die weibliche A-Jugend des OHC mit dem Siegerpokal. Die weibliche A-Jugend des OHC mit dem Siegerpokal. Privat

Neues Konzept hat sich bewährt

20. Jugendcup des Oranienburger Handball-Clubs überzeugt, welcher erstmals in drei Hallen ausgetragen wurde und komplett unterm Hallendach.

Die Neuausrichtung des Jugendcups des Oranienburger Handball-Clubs ist gelungen. Die 20. Auflage fand in diesem Jahr nicht mehr unter freiem Himmel und auf grünem Rasen statt, sondern in gleich drei verschiedenen Sporthallen der Kreisstadt Oranienburg. OHC-Vorstandsmitglied Martin Siegler zeigte sich im Nachgang zufrieden: „Der Jugendcup war sehr erfolgreich und wir sind mit der Durchführung absolut zufrieden. Die drei Hallen wurden von allen teilnehmenden Mannschaften gut angenommen, das Feedback war durchweg positiv.“

46 Mannschaften aus 24 Vereinen spielten am Wochenende über zwei Tage verteilt in zehn verschiedenen Altersklassen um die begehrten Pokale. Für Siegler hatten die Spiele unterm Hallendach vor allem einen entscheidenden Vorteil: „Im vergangenen Jahr mussten wir unseren Jugendcup leider aufgrund der starken Regenfälle absagen, ein halbes Jahr Arbeit war damit hinfällig. Mit der jetzigen Variante sind wir da natürlich auf der sicheren Seite. Zudem finde ich den Handballsport in der Halle auch attraktiver.“

Vier von zehn Altersklassen gingen schlussendlich an die Gastgeber. Bei den Mädchen siegten die D-Jugend und die A-Jugend, bei den Jungen gewannen die A-Junioren und die heimischen C-Junioren. Besonders groß war die Freude bei den weiblichen A-Juniorinnen um Trainerin Kathleen Stempka, die ungeschlagen das Turnier gewannen. „Natürlich war unser eigenes Turnier eine Pflichtaufgabe für uns, wir haben uns sehr darauf gefreut. Dass wir am Ende dann sogar ungeschlagen gewonnen haben, ist umso schöner und macht uns schon stolz, da auch die Qualität der Gegnerinnen echt gut war“, erzählt die Trainerin des Turniersiegers stolz.

Dabei lief die Vorbereitung auf das eigene Event schwierig: „Unsere Saison ist ja schon eine Weile zu Ende, wir haben demnach auch sehr wenig trainieren können und dann auch nur sehr dezimiert. Etliche Spielerinnen sind verletzt oder aufgrund des Schulstresses zeitlich eingespannt gewesen.“ Für Stempka selbst war es der erste Jugendcup, den sie positiv bewertet. „Vor allem ist solch eine Veranstaltung eine gern genommene Kontaktbörse, man trifft viele Leute und kommt ins Gespräch. Schade, dass unser Turnier nicht über zwei Tage ging, das wäre noch schöner gewesen.“

Märkische Allgemeine Zeitung, Knut Hagedorn, 18.06.2018

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