OHC wI – SV 63 Brbg. 32:26 (16:11)
Brandenburgliga Frauen-06.03.2010
Zurück auf der Erfolgsspur
Nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen Cottbus
meldeten sich die Damen des OHC nun mit einem 32:26 (16:11) Sieg gegen
den Tabellenvierten aus Brandenburg zurück. Schließlich hatte man bei
denen nach der Hinspielniederlage noch eine Rechnung offen.
Doch die
Partie begann alles andere als gut für die Gastgeberinnen. Nachdem mit 4
Pfostentrefferin in Folge die Standfestigkeit des Tors überprüft wurde,
konnte mit dem richtigen Tore werfen begonnen werden. So glich das Team
nach einem 0:2 Rückstand beim 3:3 erstmalig aus. Dennoch, so richtig
rund lief es beim OHC auch in den folgenden Minuten noch nicht. In der
Abwehr agierten die Mädels nicht aggressiv genug, so dass Brandenburg
immer wieder zu einfachen Toren kam und dies sehr zum Unmut von Torfrau
Ulrike Schmidt, die in dieses Situationen völlig chancenlos war. Damit
zog Brandenburg auf 6:3 davon.
Trainerin Daniela Filip sah sich
gezwungen ihr Team in einer Auszeit wach zu rütteln und brachte nun im
rechten Rückraum Sabrina Kiesel, welche wohl einen ihrer bisher besten
Tage erwischt hatte. Mit 6 Toren war sie eine der erfolgreichsten
Werferinnen auf Seiten der Oranienburgerinnen und glänzte zudem mit
einem guten Auge für Anspiele zum Kreis.
Es schien nun ein Ruck
durch die Gastgeberinnen zu gehen. In der Abwehr gab es kein Durchkommen
mehr für die Gäste und man konnte so oftmals in die zweite Welle
starten, um schnelle Tore zu erzielen. So gelang den OHC-Damen in der
17. Spielminute zunächst der 7:7 Ausgleichstreffer und wendet das Blatt
mit der 10:7 Führung. Diesen Vorsprung konnten die Kreisstädterinnen bis
zum Pausenpfiff weiter auf 16:11 erhöhen.
Nach dem Seitenwechsel
spielten die Oranienburgerinnen ihren Stiefel weiter runter und hielten
ihren Vorsprung mit 6 Toren konstant (19:13, 21:15). Mitte der zweiten
Hälfte wirkten die Gastgeberinnen jedoch in ihrem Auftreten wieder
unkonzentriert. Im Angriff gab man den Ball leichtfertig her und auch in
der Abwehr fehlte der Biss, so dass die Brandenburgerinnen bis auf 21:18
verkürzten und so wieder Morgenluft witterten. Doch das OHC-Team bekam
das Geschehen schnell wieder unter Kontrolle und baute die Führung
spielentscheidend bis auf 28:20 aus. Zum Ende gelang den Gästen
lediglich ein wenig Ergebniskosmetik zum 32:26.
Somit bleiben die
Oranienburgerinnen, auch dank der Schützenhilfe aus Hennigsdorf, die
Cottbus bezwingen konnten, weiter im Geschäft um die Meisterschaft.
Christin Hirschfelder
OHCw:
Schmidt, Jens – Ch. Heinz, Pitner, Steudtner, Kiesel(6), Kirschmann(2),
Fuchs(3), S. Hirschfelder(6/1), Meister(1), Hinke(9), Filip(1),
Dittmeier