GW Finsterwalde – OHC II
29:29 (11:16)
07.11.2009
Punkt gewonnen, Punkt verloren
Der OHC II muss sich mit diesem
Unentschieden, obwohl er Mitte der 2. Halbzeit mit sieben Toren vorn gelegen
hatte, zufrieden geben.
Nach einer ausgeglichen Anfangsphase (3:3/4:4)
übernahm die Stahlberg/Schmiedeke-Truppe die Initiative und beherrschte das
Tempo der Partie und münzte ungeachtet der Verletztenmisere – erst schied Martin
Holzendorf aus, später Torwart Fabian Fuchs – in Tore um. Dank der Treffer von
Michael Zischang und Thomas Kühne führte der OHC II 10:5 und 12:8 sowie zur
Pause mit 16:11. Einziger Wermutstropfen: die rote Karte gegen Stephan
Schrödter. Dem Trainerduo standen nur noch vier Rückraumspieler zur Verfügung.
Nach der Pause setzte der OHC seine überlegte Spielweise im Angriff fort
(20:14, 23:16). Nur führten die Gäste nicht die Vorentscheidung herbei.
Finsterwalde nutzte in der Abwehr die großen Lücken und verkürzte Tor um Tor
(23:25). Eine Auszeit schien zu fruchten (25:29). Doch die vergebenen Chancen –
freistehend vorm Tor – und vier Treffer der Gastgeber führten zum 29:29. „Mit
dem einen Punkt muss man zufrieden sein, wir hätten die Partie sogar verlieren
können. Dennoch sind wir tief enttäuscht“, so OHC-Trainer Thomas Stahlberg.
Presseartikel, Märkische Allgemeine
Zeitung, 10.11.2009