Zur Startseite Mit freundlicher Unterstützung von
Kontakt
Impressum
Zur Startseite
NEWS



... News-Archiv
ERGEBNISSE





... alle Ergebnisse
TERMINE



... alle Vereinstermine

... alle Spieltermine

 

OHC I  – Bramstedter TS 26:26 (16:13)

25.04.2009

 

 Abschied mit Pauken und Trompeten
Staunen, ehren und danken beim OHC

Auch wenn es diesmal nicht zu einem Sieg reichte – traurig war am Sonnabend keiner in der ausverkauften Louise-Henriette-Halle. Die Männer des Oranienburger HC holten gegen den Bramstedter TS den angestrebten Punkt (26:26) und gehen damit in die Annalen der Statistiker als Tabellendritter der Regionalliga Nordost ein. „Super. Das ist mehr, als wir erhofft hatten“, sagt Rechtsaußen Erik Pommerening, Spieler der Tages. Auch Linkshänder Heiner Throl ist angetan vom Spieljahr. „Dieses Ergebnis ist natürlich schwer zu toppen“, sagte der Routinier. Er musste denn auch gleich eine Reihe von Autogrammen geben. „Aber es waren nicht so viele wie nach der Aufstiegssaison im vorigen Jahr.“

Dass seine Jungs auch im letzten Spiel am Sonnabend bei der SG Kropp/Tetenhusen Gas geben, davon geht Trainer Holger Winselmann aus. „Ich hoffe auf den Ehrgeiz der Spieler.“

Den letzten Heimauftritt am Sonnabend zelebrierte der OHC mit Pauken und Trompeten. Mehr als 100 VIPs kamen, die Mannschaft nahm nach dem Spielende Ehrungen für Sponsoren vor, Vize-Bürgermeisterin Kerstin Faßmann übergab dem Team einen 200-Euro-Scheck, Turm-Geschäftsführer Andreas Leuschner löste sein Versprechen ein und garantierte den Spielern den Kauf von neuen Turnschuhen, wenn Platz 8 erreicht wird. Und auch die Spieler erhielten den in MAZ-Tüten verpackten Pressespiegel der Saison und eine DVD mit Spielaufzeichnungen.

Presseartikel Märkische Allgemeine Zeitung, 26.04.2009, Stefan Blumberg


Der eine Punkt reicht

OHC ist nach 26:26 gegen Bramstedt Platz 3 sicher

Harte Hände, böse Blicke, wuchtige Offensivszenen – das letzte Heimspiel des Aufsteigers Oranienburger HC war eins für richtige Männer. Die Oranienburger stellten sich der Herausforderung gegen die robusten Gäste von Beginn an. Mir nichts, dir nichts führte Bramstedt 3:0, 4:1 und 5:2 – nur durch Rückraumtore der gefährlichen Völzke und Wetzel. Nach zehn Minuten hatte der OHC das Spiel im Griff und begeisterte mit fünf Toren in Folge (7:5-Führung). Die Offensive funktionierte, Erik Pommerening belohnte seinen Mut auf der Rechtsaußenposition mit Toren („Das war mein bestes Saisonspiel!“), Sascha Starke traf wie immer vom Siebenmeterpunkt. Auch wenn die Abwehr um den glücklosen Keeper Gunnar Tredup immer wieder Tore aus dem Rückraum kassierte, der Vorsprung wuchs (11:8, 14:10). „Allerdings wollten wir trotz unserer 6:0-Abwehr früher angreifen“, bemängelte Oranienburgs Trainer Holger Winselmann.

Nach dem Wechsel ließ sich der OHC die Zügel aus der Hand nehmen. Die Bramstedter Rückraumwerfer nahmen sich zurück, jetzt liefen fast alle Aktionen über den Kreis. Nach dem 17:13 trafen die Gäste fünfmal in Folge und lagen nach 40 Minuten 21:18 vorn. Der OHC kämpfte sich zurück (21:21, 23:23) und lag noch dreimal vorn (bis zum 26:25). Am Ende konnte sich der Hausherr bei Keeper Enrico Büchner bedanken, der in der letzten Minute – wie schon einige Male zuvor – mit einer spektakulären Parade den Punkt festhielt. „Das Remis geht in Ordnung, die sind nicht so schlecht, wie es ihr Tabellenplatz aussagt“, meint OHC-Spieler Heiner Throl. Mit vielen Dankesworten und -gesten verabschiedete sich das Team von den Zuschauern, u. a. mit diesem Spruchband: „Danke, Fans, für eure tolle Unterstützung!“

Presseartikel Märkische Allgemeine Zeitung, 26.04.2009, Stefan Blumberg


Bramstedter TS spielt 26:26 in Oranienburg

Nicht gewonnen - und doch gut gelaunt. Das kommt bei Maik Wetzel, Trainer der Regionalliga-Handballmänner der Bramstedter Turnerschaft, nicht häufig vor. Doch nach dem 26:26 (13:16)-Unentschieden beim Ta bellendritten Oranienburger HC war der BT-Trainer mit dem Auftritt seiner Truppe rundum zufrieden. "Ich habe ein schönes, kampfbetontes Handballspiel gesehen, in dem meine Mannschaft in der zweiten Halbzeit ein großes Maß an Moral bewiesen hat", sagte er.

Die Kurstädter waren vor 400 Zuschauern in der Halle des Gymnasiums Oranienburg gut in die Partie gestartet, gaben dann aber das Heft aus der Hand und mussten nach früher Führung (5:2) einen Vier-Tore-Rückstand (11:15, 13:17) hinnehmen.

Doch die Männer der Bramstedter Turnerschaft, die sich am letzten Spieltag im Falle eines Heimsiegs gegen den DHK Flensborg und einer gleichzeitigen Niederlage des Bad Doberaner SV bei der SG Flensburg-Handewitt II den achten Tabellenplatz sichern könnten, arbeiteten sich wieder heran - angeführt vom gut aufgelegten Spielmacher Tim Völzke und dem erneut torgefährlichen Youngster Tom Wetzel.

Sicherer Rückhalt während der Aufholjagd war jedoch erneut die robust zu Werke gehende Abwehr, die die Angreifer des Ligadritten bis zur 50. Minute vor große Probleme stellte.

Dramatisch dann die Schlussphase: Die Gastgeber gingen zwei Minuten vor dem Ende mit einem Tor in Führung. Tom Wetzel schaffte per Siebenmeter den Ausgleich. Sekunden vor Schluss bekam Oranienburg einen Siebenmeter zugesprochen, doch BT-Keeper Robert Wetzel parierte den Strafwurf und hielt so den Punkt für sein Team fest.

"Das war ein sehr intensiv geführtes Match, das uns und den Zuschauern viel Spaß gemacht hat", sagte Maik Wetzel, "die Oranienburger haben uns nach dem Schlusspfiff sehr für unsere Leistung gelobt." Immerhin sind die Bramstedter eines von nur drei Teams, die in dieser Saison einen Punkt aus Oranienburg entführen konnten.

Spielverlauf: 0:3, 2:5, 7:7, 13:10, 15:11, 16:13 - 17:17, 18:21, 22:23, 26:25, 26:26.

Tore der Bramstedter TS: Tim Völzke (8/4 Siebenmeter), Tom Wetzel (6/1), Marcus Dahlinger (4), Arbnori Maxhera und Alexander Hennings (je 2), Björn Böge, Jannik Genz, Björn Walluks und Peter Roloff (je 1).

Presseartikel Hamburger Abendblatt, 27.04.2009


Knalliger Abschluss

OHC macht am Sonnabend Ballett: Trikotversteigerung, Zeppelinfahrt ...

Vorm letzten Heimspiel der OHC-Männer ziehen die Oranien- burger noch einmal alle Register, um das Heimspiel gegen die Bramstedter TS zum Fest werden zu lassen.

ORANIENBURG| Trikotversteigerung, Zeppelinfahrt, VIP-Empfang, Verabschiedung, Glückwünsche, Dankeschön-Aktionen – das letzte Heimspiel des Handball-Regionalligisten Oranienburger HC am Sonnabend wird garniert mit allerlei Häppchen drumherum. „Wir haben allein 110Anmeldungen für den VIP-Bereich“, sagt OHC-Präsident Werner Siegler. Einer von den extra geladenen Gästen ist Gärtnermeister Peter Leymann, der es sich an seinem Geburtstag nicht nehmen lässt, das OHC-Spiel gegen die Bramstedter Turnerschaft anzusehen (Anpfiff diesmal um 19 Uhr).

Zum Abschluss wird am Sonnabend die Versteigerungsaktion der Spielertrikots kommen. Nach dem Ende der Partie wird der Hallensprecher Ralf Meider verkünden, an wen die Trikots gehen. Wer sich für die „Arbeitsbekleidung“ von Enrico Büchner, Gunnar Tredup, Tim Fröhlich, Christian Riedel oder Sascha Starke interessiert, kommt zu spät. Für ihre grün-weißen Hemden sind bereits jeweils drei Angebote eingegangen. „Aber alle anderen sind noch zu haben“, sagt Cornelia Büchner, die die Gebotsliste verwaltet. Am letzten Spieltag (in Kropp-Tetenhusen) werden die Trikots noch einmal getragen, dann werden sie an die Meistbietenden verschickt. „Das Geld werden wir für die anstehenden Trainingslager des Nachwuchses verwenden“, sagt Werner Siegler.

Zum ersten Mal werden die Handballer einen vier Meter langen Zeppelin über der Fantribüne schweben lassen. Aus ihm fallen ab und zu Gutscheine für Überraschungsgeschenke heraus. Auch noch nie gegeben hat es ein Aufeinandertreffen des Handballer-Maskottchens OHCelius mit den beiden Laga-Maskottchen Louis und Henriette. Und noch etwas fürs Auge bietet die Königliche Schützengilde Louise Henriette von Oranien 1703 unter der Führung von Präsident Harald Bamm. Die Schützen werden in voller Montur eine Gasse bilden, durch die die OHC-Spieler vorm Anpfiff in die Halle einlaufen. Ein knalliger Abschluss in eigener Halle.


Vorsicht, Cowboys und Indianer!


Beim Spiel am Sonnabend in Oranienburg wird, wie man hört, eine wilde Gruppe von Cowboys und Indianern, die aus der Westerstadt Eldorado in Templin ausgebrochen ist, in der Halbzeitpause die Fans des Spiels überfallen. Als Wiedergutmachung wollen sie anbieten, dass alle Inhaber von Tickets des Handballspiels am 17. Juli beim Rockkonzert in der Westernstadt bei Vorlage des Handballtickets fünf statt zehn Euro zahlen brauchen. Da mit „Schusswaffengebrauch“ zu rechnen ist, wird das Tragen von Schutzwesten empfohlen. Die Geschäftsleitung der Turm-Erlebniscity ist auf das vorbeireitende Pferd aufgesprungen: Jeder Fan bekommt ein „Zwei- für-eins“-Ticket für den Tagesaufenthalt im Turm.

Sascha Klimczak bleibt beim OHC
Handball Ein Punkt fehlt für Rang 3

 Sascha Klimczak bleibt dem Oranienburger HC erhalten. „Damit haben wir noch eine wichtige Personalie geklärt“, sagt OHC-Präsident Werner Siegler. Der Rückraumspieler erzielte in dieser Saison bislang die meisten Treffer für die Oranienburger. 125 Tore stehen für ihn zu Buche. Ihm auf den Fersen ist Sascha Starke mit 123 Toren.

„Da gab es nicht viel zu überlegen“, sagte der Spielmacher gestern auf MAZ-Nachfrage. „Der Verein stimmt, die Mannschaft stimmt.“ Der einzige Pferdefuß: Wenn der Referendariatsplatz des angehenden Lehrers (Sport, Geografie) fernab von Oranienburg ist, wird es wohl aus einer weiteren Zusammenarbeit nichts. „Die Entscheidung, wohin ich muss, fällt erst nach der Saison“, so der 25-Jährige, der derzeit mit Medizinstudent Stephan Fuchs von Potsdam eine Fahrgemeinschaft bildet, um gemeinsam zum Training zu kommen.

Derweil können sich die Oranienburger auf ein Saisonende freuen, das sie womöglich auf einem Medaillenplatz beschließen werden. Ein Punkt aus den restlichen beiden Spielen (am Sonnabend daheim gegen Bramstedt, am 2. Mai bei Kropp-Tetenhusen; jeweils 19 Uhr) müsste noch herausspringen. Männerwart Heinz Zemke (Berlin) ist voll des Lobes über die Saison der Oranienburger. „Auch wenn sie Vierter werden, können sie darauf anstoßen“, sagte er gestern. Zemke war auch Augenzeuge des OHC-Spiels am Sonnabend in Loitz, das der OHC 32:31 gewann. Zemke: „Das war aber nicht doll.“

Presseartikel Märkische Allgemeine Zeitung, 24.04.2009, Stefan Blumberg


I