OHC II – SV Chemie Guben 32:20 (15:11)
04.04.2009
Erfolgreiche Glanzlosigkeit
Die Gastgeber waren Favorit, auch wenn Martin Holzendorf
und der schwer am Knie verletzte Ivo Eismann krankheitsbedingt fehlten.
Trotzdem kam nur ein Sieg in Frage, zumal die Tabellensituation mehr als
deutlich war. Der SV Chemie hat bis dato einen einzigen Punkt auf der
Haben-Seite. Das Hinspiel verlor das Team gegen die Havelstädter mit 16:39
und befindet sich weit abgeschlagen am Tabellenende.
Die OHC-Trainer Schmiedeke und Stahlberg erwarteten ebenso wie ihre Spieler
einen souveränen Auftritt. Den legten die Gastgeber dann auch hin, Thomas
Kühne, Oliver Frinker und Jörg Strauchmann schenkten zum 3:0 ein. Die
Chemiker waren also sofort im Hintertreffen, machten aber deutlich, sich an
diese Rolle gut gewöhnt zu haben. Denn mit 6:3 und 9:6 gestaltete sich das
Spiel nicht ganz so deutlich wie erwartet. Beim 15:11 ging es in die Kabine.
Zwar bestand nie Gefahr, die Partie zu verlieren, doch zufrieden konnte man
beim OHC noch lange nicht sein.
In der 2. Hälfte präsentierte eine Oranienburger Mannschaft mit mehr Zug zum
Tor und hatte die größeren Kraftreserven. In der 39. Minute fiel bereits das
22:13. Das Spiel war entschieden. In der Folgezeit testete Oranienburg
verschiedene Trainingselemente unter Wettkampfbedingungen, und alle Spieler
bekamen längere Einsatzzeiten. Aber aufgrund des Trainingscharakters der
Partie fehlten echte Glanzpunkte. Guben spielte sein Bestmöglichstes, die
Hausherren taten nicht viel mehr als nötig. Über das 23:15 und 29:19 brannte
nichts mehr an. tk
Presseartikel Märkische Allgemeine Zeitung, 05.04.2009