OHC II
– Grünheider SV 31:36
(13:19)
27.09.2008
Niederlage gegen Grünheide
Die zweite Männermannschaft des
Oranienburger HC verlor am Samstag in heimischer Halle gegen den Grünheider SV
mit 31:36. Die Mannschaft vom Trainergespann Stahlberg/Schmiedeke rangiert nach
dem zweiten Spieltag mit 0:4 Punkten in der unteren Tabellenhälfte.
Die Oranienburger wollten sich von der deutlichen Vorwochenpleite in Bad
Liebenwerda (23:34) rehabilitieren und kamen hoch motiviert aus der Kabine. Sie
übernahmen die Spielregie und führten schnell mit 2:0 und 5:3. Besonders aus dem
Positionsangriff kam man zu einfachen Toren. Nach zehn Minuten – 7:6 (die letzte
OHC-Führung im Spiel) - stellten sich die Gäste besser auf das Oranienburger
Spiel ein. Die Hausherren versuchten es vermehrt durch Einzelaktionen und kamen
damit kaum zum Erfolg. Die Fehler im Pass- und Umkehrspiel sowie im
Abwehrverhalten wurden gnadenlos bestraft und so zog der GSV auf 11:7 davon.
Diese Führung behaupteten die clever aufspielenden Gäste und gingen mit einer
19:13-Führung in die Halbzeit.
Nach dem Wechsel erzielte der OHC die ersten beiden Treffer und kämpfte sich
zurück in die Partie. Wieder war es der Positionsangriff - der mit der
Einwechslung von Bengt Steudtner deutlich an Ordnung gewann – der für
Oranienburger Tore sorgte. Vor allem in Überzahlsituationen wurde der Ball
schnell gemacht und der freie Mann gefunden. In der 45. Spielminute erzielte man
das Anschlusstor (24:25). Mehrfach hatte man sogar die Chance zum Ausgleich,
konnte diese jedoch nicht nutzen. „Das Spiel stand auf Messers Schneide. Es war
ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für unseren Gegner“, ärgerte
sich OHC-Trainer Ronny Schmiedeke noch nach dem Spiel. Die Gäste, die in dieser
Phase längst nicht mehr so souverän wirkten, wie in den Spielminuten zuvor,
hatten das Quäntchen Glück auf ihrer Seite und zogen mit drei Toren in Folge
spielentscheidend von 25:26 auf 25:29 davon. Der OHC versuchte noch mit einer
offenen Manndeckung das Spiel zu drehen; Grünheide spielte die Partie abgeklärt
zu Ende und gewann am Ende verdient mit 36:31. „Das Spiel hätten wir auch
gewinnen können.“, fasst Schmiedeke die Begegnung zusammen. „Wir haben uns den
Sieg in den entscheidenden Phasen selbst verbaut. Mit 31 geworfenen Toren darf
man ein Heimspiel nicht verlieren.“
OHC II: Schmidt, Pedack – Eismann
(6), Kirschner, Kopiske (2), Möller (4), Strauchmann (2), Frinker (6), Giesmann,
Schönfisch (2), Steudtner (5), Düwert (3), Holzendorf (1), Dittmer
Fabian Fuchs